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Smart Home in Österreich - das Zuhause von Morgen

Das Smartphone war die letzte disruptive Technologie, die auf eine breite Akzeptanz der Bevölkerung stieß. Und das Smartphone ebnet nun auch den Weg zum „Smart Home“. Mittlerweile bieten Firmen wie Siemens oder Bosch Haushaltsgeräte an, die sich via Smartphone von jedem Punkt aus steuern lassen. Ermöglicht wird dies durch das Internet der Dinge, also der Vernetzung von Licht, Heizungssystemen und elektrischen Haushaltsgeräten mit dem Internet. Vorhandene Vorbehalte der Österreicher werden dabei insbesondere durch Zeitersparnis und Komfort - sprich Convenience - kompensiert.

Smart Home ist die Automatisierung des Alltags  

Bereits heute ist die Technologie weit genug fortgeschritten, um Haushalte zu automatisieren. So könnte sich das Licht von selbst einschalten, wenn der Wecker ertönt. Sobald das Schlafzimmer verlassen wird, geht dort das Licht automatisch aus und schaltet sich dort ein, wo man gerade hingeht. Die Kaffeemaschine beginnt, wie über das Smartphone eingestellt, zur gewünschten Zeit mit ihrer Arbeit. Der Kühlschrank schickt automatisch eine Bestellung an einen Lieferservice, sobald bestimmte Lebensmittel knapp werden. Die Waschmaschine startet mit dem Waschgang zum Zeitpunkt des günstigsten Stromtarifs und sie ist mit dem Smart Grid (intelligentes Stromnetz) verbunden. Staubsauger- und Putzroboter beginnen mit ihrer Arbeit, sobald niemand mehr im Haus ist und mittels App lässt sich deren Tätigkeit am Smartphone steuern und überwachen. Gleichzeitig ermöglicht das Internet Firmen gezieltes Direktmarketing.

„Haushaltsdigitalisierung light“ erwünscht  

Laut einer Umfrage von Marketagent.com steht die Hälfte (52%) der Österreicher dem Smart Home grundsätzlich positiv gegenüber. Nur 15% lehnen das Konzept ab. Allerdings geht es dabei um eine Erleichterung alltäglicher Tätigkeiten. Bezüglich digitalisierter Smart Home tauglicher Geräte sind derzeit Smart-TVs (36%), Bewegungs- (29%) & Rauchmelder (27%) sowie programmierbare Waschmaschinen (26%) am weitesten verbreitet. Staubsauger-Roboter kommen laut Umfrage auf 16%, Sprachassistenten wie Apple Siri und Amazon Alexa auf 14 % und Rasenmäher-Roboter auf 6%. Allerdings soll nur ein kleiner Teilbereich des Alltags automatisiert werden. Ein möglichst smartes Zuhause wünschen sich nämlich nur 28%. Den Ehrgeiz einfach nur auf dem neuesten Stand der Technik zu sein, und dadurch Wertsteigerungen in der Immobilie zu generieren hat kaum jemand.

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Drohender Preisverfall älterer Wohnhäuser  

Doch genau dieser Faktor wird zukünftig eine wichtige Rolle spielen, vor allem dann, wenn es um altersgerechtes Wohnen geht. Seniorengerechte Einrichtung wird von smarten Gebäuden unterstützt.

Assistive Technologien würden es nämlich ermöglichen, Menschen mit besonderen Bedürfnissen sowie ältere Menschen zu unterstützen und ein hohes Maß an Autonomie im alltäglichen Leben zu erlangen. Einfache Beispiele wären mittels Smartphone steuerbare Türen und Lifte, während Pflegeroboter und automatisch wandelbare Möbel noch Zukunftsmusik sind. Doch diese Gebäude müssen erst gebaut werden, oder aufwendige Sanierungsmaßnahmen müssten alte Gebäude auf den aktuellen Stand der Technik bringen. Die Infrastruktur hinkt nämlich noch stark hinterher. Beispielsweise würde die Grundvoraussetzung – schnelles Internet – zum Großteil noch fehlen. Nur ein Bruchteil der Haushalte haben einen Glasfaser-Anschluss.

Auf der anderen Seite droht durch Verkäufe der Babyboomgeneration ein Überangebot an alten, gebrauchten Wohnimmobilien mit hohem Sanierungsbedarf. Eine mögliche Folge wäre ein Preissturz bei Altimmobilien, zumal diese saniert oder völlig umgebaut werden müssten, um up-to-date zu sein. Unter diesem Aspekt ist die aktuelle Hausse der Billig-Immobilien mit größter Vorsicht zu betrachten. Da die Digitalisierung mit atemberaubenden Tempo voranschreitet, ist ein Preisrückgang bei „alten Häuser“ ein Szenario, das im Verlauf der kommenden 10 bis 15 Jahre nicht auszuschließen ist.

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