Leasingarten in Österreich: die Unterschiede einfach erklärt

Leasingarten
Autor: Hagen Luckert
Kategorie: Finanzierung
Datum: 03.07.2020

Beim privaten Autokauf am geläufigsten ist das Restwert-Leasing (auch Non-full-pay-out-Leasing oder Teil-Amortisationsleasing genannt), bei dem der Leasingnehmer über die Laufzeit einen vorab festgelegten Restwert nicht abbezahlt. Um Autokäufer zum Vertragsabschluss zu motivieren, gibt es zudem das Null-Leasing (Null-Prozent-Leasing), bei dem Summe der Leasingraten und Restwert des Leasingobjektes dem Kfz-Listenpreis entsprechen. Im Gegensatz zu anderen Leasingmodellen sind auf die Raten keine Zinsen zu bezahlen. Beim gewerblichen Autokauf ist das Operate-Leasing (auch Operating-Leasing genannt) die Standardmethode. Sie bezahlen nur für die tatsächliche Nutzung und können meist Steuervorteile nutzen. Dieses kann als Full-Service-Leasing angeboten werden, bei dem auch Service- und Reparaturkosten erfasst sind. Dieser Ratgeber erläutert unterschiedliche Leasing-Arten. Er beantwortet Ihnen die Frage „Wann eignet sich welche Art des Leasings“ und befasst sich auch mit den Vor- und Nachteilen der einzelnen Varianten, steuerlichen Aspekten und einer vorzeiten Beendigung von Leasing-Verträgen.

Was ist Leasing?

Beim Leasing überlässt der Leasinggeber dem Leasingnehmer bewegliche Sachen, wie beispielsweise Fahrzeuge, Maschinen, Telefonanlagen (auch als Mobilienleasing bezeichnet) oder unbewegliche Sachen wie Firmengebäude (Immobilienleasing), dem Leasingnehmer entgeltlich auf eine bestimmte Zeit bzw. Nutzungsdauer des Leasingobjektes. Das zivilrechtliche Eigentum am Leasingobjekt verbleibt beim Leasinggeber.

Als Leasingnehmer sind Sie zum Unterhalt des Leasingobjektes verpflichtet. Für allfällige Schäden haften Sie, weshalb der Abschluss eine Vollkasko-Versicherung beim Kfz-Leasing verpflichtend ist.

Je nach Art des Leasings müssen Sie nach Ablauf das Leasingobjekt zurückgeben, haben eine Kaufoption oder die Möglichkeit einer Verlängerung des Leasingvertrags.

Beim Leasing wird zwischen reinen Miet- bzw. Pachtverträgen beim Operate-Leasing und dem Finanzierungsleasing unterscheiden. Letzteres wird umgangssprachlich auch als Mietkauf bezeichnet, da diese Art von Leasingverträgen sowohl Elemente eines Kaufvertrags als auch eines Mietvertrags enthält.

Als Leasingnehmer sind Sie beim Finanzierungsleasing höchstens wirtschaftlicher Eigentümer aus der Sicht des Finanzamtes. Das zivilrechtliche Eigentum am Leasingobjekt hat die Leasinggesellschaft als Leasinggeber. Beim Finanzierungsleasing gibt es Vollamortisationsverträge (full-pay-out-Modell) und Teilamortisationsverträge (Restwert-Leasing, Non-pay-out-Modell). Weitere Informationen dazu finden Sie im Kapitel „Die 4 beliebtesten Leasingarten beim Autokauf“.


Wovon hängen die Leasingraten ab?

Die Leasingraten hängen von folgenden Faktoren ab:

  • Anschaffungswert: Je höher dieser ist, desto höher auch die monatlichen Leasingraten.
  • Höhe der Anzahlung: Je höher die Anzahlung, desto niedriger die monatliche Ratenbelastung.
  • Kilometerleistung pro Jahr beim Operate-Auto-Leasing: Üblich sind in der Praxis entweder 10.000, 15.000 oder 20.000 Kilometer pro Jahr. Je höher die Kilometerleistung, desto größer ist der Verschleiß und geringer der Restwert am Ende der Leasinglaufzeit. Vor allem beim Fullservice-Leasing im Zuge des gewerblichen Operate Leasings kann dies bei den Wartungskosten deutlich ins Gewicht fallen. Fazit: Mehr Kilometer = höhere Raten, aber die durchschnittlichen Kosten pro Kilometer sinken.
  • Laufzeit in Jahren: In der Praxis stehen beim Autoleasing Vertragslaufzeiten zwischen 12 und 60 Monaten standardisiert zur Verfügung. Dabei gilt die Regel: Je länger die Nutzungsdauer des Leasingobjektes (Vertragslaufzeit) ist, desto niedriger sind die monatlichen Raten.
  • Restwert bei Ablauf der Grundmietzeit: Je höher der Restwert des Leasingobjektes nach Vertragsablauf ist, desto niedriger sind die monatlichen Leasingraten.
  • Effektivzinssatz: Dieser ist der Sollzinssatz plus Nebenkosten wie Bearbeitungsgebühr und Rechtsgeschäftsgebühr. Je höher dieser ist, desto höher sind auch die Leasingraten. Der Zins orientiert sich an der Bonität des Leasingnehmers, Anzahl der Leasingverträge sowie der Höhe des am Geld-/Kapitalmarkt vorherrschenden Zinsniveaus. Zinskonditionen sind eventuell verhandelbar.

Leasingarten: Das Wichtigste im Überblick

  • Leasing schont die Liquidität (Geldreserven) von Unternehmen und Privatpersonen
  • Die Höhe der Leasingraten ist abhängig von: Anschaffungswert, Höhe der Anzahlung, Kilometerleistung (Kfz) oder Betriebsstunden (Maschinen), Laufzeit, Restwert und Zinsen
  • Operating Leasing ist der Miete am ähnlichsten und im gewerblichen Autokauf üblich
  • Fullservice-Leasing ergänzt Operating Leasing durch Zusatzdienstleistungen wie Wartung und Reifenwechsel
  • Finanzierungsleasing-Modelle, wie Restwert-Leasing oder Vollamortisationsverträge kombinieren Elemente von Miet- und Kaufverträgen
  • Restwert-Leasing und Null-Leasing sind beim privaten Autoleasing üblich
  • Sale-and-lease-back schafft bei Unternehmern Liquidität und bietet Steuervorteile
  • Kunden sollten die einzelnen Leasingverträge bezüglich Restwert, vorzeitiger Auflösung und Zinsen genau durchgelesen und vergleichen. Es lohnt sich.

Die 4 beliebtesten Leasingarten beim Autokauf

Restwert-Leasing mit Teilamortisationsverträgen

Bevorzugen Sie kürzere Laufzeiten, wählen Sie als Privatperson wahrscheinlich dieses Leasingmodell. Der Vorteil liegt in niedrigeren Leasingraten infolge des Restwertes, der während der Grundmietzeit (=Leasingdauer) nicht amortisiert, sprich abbezahlt wird.

Hier haben Sie als Leasingnehmer am Ende der Laufzeit entweder eine Kaufoption zu einem im Vorhinein fixierten Kaufpreis oder Sie müssen dafür sorgen, dass das Leasingobjekt nach Vertragsende zum vereinbarten Restwert verkauft werden kann. Achtung: Zahlt Ihnen die Leasing-Gesellschaft einen bestimmten garantierten Restwert aus, kann dieser unter Umständen weit unter dem dann aktuellen Listenpreis liegen.

Kalkulationsbeispiel Mercedes A 160 Kompaktlimousine (Privates Leasing):
Listenpreis:28.529,99 EUR (inkl. UST)
Anschaffungswert:27.388,79 EUR
Anzahlung:2.738,88 (inkl. UST)
Kreditbetrag:24.935,21 EUR
Laufzeit:36 Monate
Gesamtkilometerleistung:10.000 km p. a.
Restwert:14.835,59 EUR
Sollzinssatz:4,25%
Effektivzinssatz:5,01%
Bearbeitungsgebühr:210,00 EUR
Rechtsgeschäftsgebühr:153,61 EUR
Monatliche Rate:350,61 EUR

Bei Einsatz von Leasingmodellen im gewerblichen Bereich halten sich die Steuervorteile in Grenzen. Genauso wie beim Kauf müssen Sie den Tilgungsanteil unabhängig von der tatsächlichen Laufzeit in der Regel auf 8 Jahre verteilen. Als Kaufpreis-Obergrenze bei PKWs für Leasing hat der Fiskus in Österreich eine Obergrenze von 40.000 EUR festgelegt.

Bei Vollamortisationsverträgen (full-pay-out-Modell) hingegen ist die vereinbarte Nutzungsdauer in der Regel gleich lang wie die wirtschaftliche Lebensdauer. Die volle Bezahlung von Anschaffungs-, Finanzierungs-, Verwaltungskosten, Gewinn für den Leasinggeber, etc. erfolgt während der Vertragsdauer. Diese Variante kommt heute kaum noch vor.

Null-Leasing

Da Kundeneigenleistung (Summe der Leasingraten und Restwert) dem Kfz-Listenpreis entsprechen, entsteht der Eindruck, dass keine Finanzierungskosten verrechnet werden. Diese Variante bieten häufig Tochtergesellschaften von Automobilherstellern oder von Autoimporteuren an.

Durch Festlegung auf den Listenpreis entfällt der Neuwagenrabatt, der bei manchen Händlern bis zu 20 % ausmachen kann. Alternativ kann es sinnvoller sein, einen Konsumentenkredit (oder im Falle der Selbständigkeit einen Betriebsmittelkredit) aufzunehmen und den Wagen gleich zu  kaufen. Dann können Sie einen Rabatt auf den Listenpreis verhandeln. Als Selbständiger sollten Details mit einem Steuerberater geklärt werden.

Operate Leasing

Dabei handelt es sich um ein reines Mietgeschäft. Die Leasinggesellschaft bzw. der Leasinggeber trägt das Eigentümerrisiko. Sind Sie Unternehmer, dann ist das nicht nur deshalb vorteilhaft, weil Sie nach Ablauf der Mietdauer das Fahrzeug einfach an den Leasinggeber zurückbringen können. Es gibt zudem Steuervorteile: Der Operating-Leasing-Aufwand kann sofort bilanziell voll in Ansatz gebracht werden.

Allerdings verrechnet der Leasinggeber für die Risikoübernahme über die Leasingrate eine Risikoprämie. Dies kann transparent über den Zinssatz oder auch über eine vorsichtige Ansetzung des Restwerts erfolgen. In der Praxis wird diese Leasingvariante primär Firmen angeboten, doch auch Privatpersonen können Zugang haben.

Full-Service Leasing

Full-Service-Leasing ist mit dem Operating-Leasing eng verbunden und resultiert aus einem angebotenen Gesamtpaket, das auch Service- und Reparaturkosten inkludiert. Sogar Reifenwechsel und Autobahnvignette können inkludiert sein. Renommierte Autofirmen bzw. deren Vertriebe bieten in der Regel ausgeklügelte Full-Service Leasingverträge an.

Beispiel eines Angebotsvergleichs

VW e-Golf, Full-Service-Operating-Leasing, Laufzeit 60 Monate:
 Gesellschaft 1 (in EUR)Gesellschaft 2 (in EUR)
Kaufpreis brutto (inkl. UST)39.990,0039.990,00
Kaufpreis netto33.325,0033.325,00
Leasingentgelt monatlich netto368,66360,86
Leasingentgelt monatlich brutto442,39433,03
Versicherungsprämie monatlich104,1787,76
Fuhrparkmanagement (Wartung, Reifen...) netto59,4858,79
Fuhrparkmanagement (Wartung, Reifen...) brutto71,3770,55
Gesamtsumme monatlich netto532,31507,41
Gesamtsumme monatlich brutto617,93591,34
Leasingsumme netto Gesamtlaufzeit22.119,5021.651,60
Leasingsumme brutto Gesamtlaufzeit26.543,4025.981,80
Gesamtaufwand Laufzeit (ex Treibstoff, netto)31.938,6030.444,60
Gesamtaufwand Laufzeit (ex Treibstoff, brutto)37.075,8035.480,40

Sale-and-lease-back

Unternehmen steigern damit ihre Liquidität bei gleichzeitiger Steueroptimierung durch Absetzung von Leasingraten. Vor allem in Immobilien und Betriebsanlagen, sprich Maschinen, ist viel Kapital gebunden. Beim Sale-and-lease-back verkaufen Sie als Unternehmer Wirtschaftsgüter an einen Leasinggeber und leasen diese anschließend zurück.

Das hat folgende Vorteile: Es können stille Reserven (z.B. Gebäude sind mehr wert als in Bilanz ausgewiesen und daher entsprechend höherer Verkaufserlös) in der Bilanz gehoben werden. Die Erlöse können zur Kreditrückzahlung verwendet werden, um die Eigenkapitalquote zu erhöhen. Die steuerlichen Vorteile liegen noch darin, dass Leasingraten im Gegensatz zu Kredittilgungen komplett als Betriebsaufwand abgesetzt werden können.


Vor- und Nachteile einzelner Leasingarten

Restwert-Leasing mit Teilamortisationsverträgen
VorteileNachteile
Je höher der Restwert desto niedriger die LeasingratenRestwert bei Fahrzeugen ist zu Beginn der Laufzeit schwer kalkulierbar
Leasingnehmer kann von höherem Wert des Leasinggutes am Ende der Laufzeit profitierenBei Unterschreitung des Restwerts sind hohe Nachzahlungen fällig
Bei Leasing von Autos an keine Kilometerbegrenzung geknüpftHändler kalkulieren gerne höheren Restwert, um mit attraktiven Leasingraten zu locken
Null-Leasing
VorteileNachteile
Preisvorteil durch wegfallende ZinsenBei Gebrauch von Kaufoption Verlust eines sonst üblichen Neuwagenrabatts
Keine Mehrkosten gegenüber einem vom Hersteller ausgewiesenen ListenpreisGefahr versteckter Kosten (d.h. genaue Prüfung erforderlich)
Operate Leasing
VorteileNachteile
Sie zahlen nur für den tatsächlichen Gebrauch (Mietmodell)Höhere Risikoprämien
Zivilrechtliches Eigentum und daraus resultierende Risiken bleiben beim LeasinggeberBei Leasing von Fahrzeugen an Kilometerbegrenzung geknüpft
Steuerliche Vorteile vor allem bei längeren Lauzeiten 
Sale-and-lease-back
VorteileNachteile
Schnelle LiquiditätFestgelegte Laufzeiten und dabei in der Regel kein vorzeitiger Ausstieg möglich, d. h. Fixkosten
Keine zusätzlichen Sicherheiten erforderlichBeim Zahlungsverzug kommt es schnell zur Zwangsversteigerung des Leasingobjektes
Verbessert Eigenkapitalquote in der BilanzHohe Gebühren, sodass es sich erst ab höheren Volumina lohnt (Ideal für Immobilienleasing)

Direktes und indirektes Leasing: Was ist der Unterschied?

Beim direkten Leasing finanziert der Lieferant bzw. Hersteller das Leasingobjekt und agiert somit als Leasinggeber. Als Leasingnehmer zahlen Sie deshalb direkt die Raten an den Anbieter des Leasingobjektes.

In der Praxis viel häufiger ist die Einschaltung einer Leasinggesellschaft als Leasinggeber, sprich indirektes Leasing. Der Leasingnehmer entscheidet sich beim Hersteller/Lieferanten für ein Leasingobjekt (z. B. im Autohaus für ein Auto). Der Leasinggeber (Leasinggesellschaft) erwirbt das Leasingobjekt vom Anbieter und überlässt es gegen Zinszahlung dem Leasingnehmer zum Gebrauch.


Immobilienleasing in Österreich

Diese Form ist in der Gewerbefinanzierung möglich. Neben Verkauf und anschließendem Leasing einer bereits länger im Betriebsvermögen befindlichen Liegenschaft im Rahmen des Sale-and-lease-back können Sie auch im Zuge des Immobilienleasings ein völlig neues Gebäude auf diese Weise erwerben. Hier kauft die Leasinggesellschaft die von Ihnen gewünschte Liegenschaft auf und errichtet darauf ein Gebäude nach Ihren Vorstellungen.

Je nach Restwert variiert die zu 100% als „Mietaufwand“ absetzbare Rate. Sie schonen Liquidität und das Leasing-Objekt scheint nicht in der Bilanz auf.


Leasingverträge kündigen, um Bonität zu verbessern

Oft ist eine längerfristige Umschuldung von Konsumkrediten oder Leasingfinanzierungen in Immobilienkredite vorteilhaft. Dadurch erhöhen Sie den Rückzahlungsspielraum bei der neuen Finanzierung. Dies erfordert vorerst ausreichende Eigenmittel, um bestehende Konsumkredite oder Leasingverträge vorzeitig zu beenden. Doch hier soll man keinesfalls die Rechnung ohne den Wirt bzw. den Leasinggeber machen.

Verbraucher können einen Leasingvertrag jederzeit vorzeitig aufgrund des Verbraucherkreditgesetzes kündigen. Zu zahlen ist dann die Summe aus den noch ausstehenden Leasingraten und dem Restwert. Vor allem in der Anfangsphase eines Leasingvertrages kann das sehr kostspielig sein. Aus diesem Grund ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass der Leasinggeber den Verbraucher sowohl vorvertraglich als auch im Vertrag selbst über das Kündigungsrecht und die Berechnung der Zahlungspflicht für einen Rückgabefall informiert.

Sofern Sie eine Immobilienfinanzierung planen oder eine Umschuldung einer bestehen Immobilienfinanzierung überlegen, sollten Sie bestehende Privatkredite und Leasingverträge im Beratungsgespräch ansprechen. Hier finden Sie einen Wohnbau-Finanz-Experte, welcher Ihnen gerne im Rahmen einer persönlichen Beratung zur Verfügung steht.

Eine vorzeitige Kündigung von Leasingverträgen ist bei Unternehmergeschäften hingegen oft nur einvernehmlich möglich. Das gilt vor allem beim Operating Leasing.


Wie finde ich das richtige Leasingmodell?

Dazu müssen Sie sich folgende Fragen stellen:

Was will ich leasen? Nur standardisiert handelbare Produkte mit einem Gebrauchtmarkt sind in der Regel leasingtauglich.

Bin ich Privatperson oder Unternehmer? Beim Autoleasing werden Unternehmer in der Regel auf das Operate-Leasing zurückgreifen, während für Privatpersonen meist Restwert-Leasing oder Null-Leasing in Frage kommt.

Wie hoch sind meine Eigenmittel und Einnahmen? Bei hohen Einnahmen aber niedrigeren Eigenmitteln ist für Unternehmer Operate-Leasing ideal. Privatpersonen werden indessen beim Restwertleasing eine möglichst niedrige Anzahlung wählen oder sich nach entsprechenden Null-Leasing-Angebote umsehen. Allerdings ist theoretisch auch das Operate-Leasing eine mögliche Variante (je nach Angebot der Leasing-Gesellschaft).

Achten Sie auf steuerliche Aspekte und Kündigungsmodalitäten. Im Zweifelsfalle sollten Sie sich von einem Experten beraten lassen.

Verschiedene Leasingarten – Vergleichen lohnt sich

Leasing ist eine dem Mieten ähnliche Nutzungsvariante, wobei die Finanzierungsleasing-Varianten sowohl Elemente von Mietverträgen als auch Kaufverträgen miteinander kombinieren.

Alle Leasingvarianten haben gemeinsam, dass Sie mit ihrer Hilfe die Liquidität schonen können. Außerdem sind Leasingverträge für Unternehmen bilanzneutral, da sie in der Bilanz nicht aufscheinen und die Raten als Aufwendungen verbucht werden.

Privatpersonen nehmen heute primär Restwertleasing-Modelle in Anspruch. Vollamortisationsverträge (full-pay-out-Modelle) kommen in der Praxis kaum noch vor.

Die einzelnen Leasingverträge sollten bezüglich Restwert, vorzeitiger Auflösung und Zinsen genau durchgelesen und verglichen werden.

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Über den Autor: Hagen Luckert
Position: Geschäftsführer

Meine gesamte berufliche Laufbahn habe ich im Kreditbereich verbracht. Zunächst im Sparkassen- sowie im Großbankensektor. Nach Leitung der Business-Unit Kreditstrategie- und Organisation in einem großen Beratungsunternehmen war ich als Geschäftsführer einer Kreditfabrik tätig. Im Anschluss daran war ich als Vorstand in einem Softwareunternehmen für künstliche Intelligenz im Bankenbereich tätig und habe 2019 in die Geschäftsführung von Infina gewechselt. Die ständige Recherche, strukturierte Aufbereitung und verständliche Veröffentlichung von allen Fragestellungen rund um das Kreditgeschäft gehören zu den wesentlichen Schwerpunktsetzungen meiner Funktion.

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