Spartipps: Wie am besten sparen für ein Haus?

Spartipps
Autor: Hagen Luckert
Kategorie: Finanzierung
Datum: 20.03.2023

Der wöchentliche Einkauf wird stetig teurer, die Energiekosten steigen immer weiter und auch die Immobilienpreise sind unverändert auf hohem Niveau. Wie also ist ein Immobilienkauf trotz steigender Lebenshaltungskosten möglich? Wir haben in 15 Tipps für Sie zusammengefasst, wie Sie am besten sparen – für ein Haus oder eine Wohnung. Darüber hinaus erfahren Sie, wie Sie beim Immobilienkredit sparen können.


Das Wichtigste im Überblick

  • Verwirklichen Sie sich Ihren Wohntraum, indem Sie die Größenordnung Ihrer Immobilie klar definieren und aktiv daraufhin sparen.
  • 50/30/20-Regel: 50 % des Einkommens für Fixkosten, 30 % für sonstige Ausgaben, 20% für Ersparnisse.
  • Stellen Sie die größten Positionen Ihrer Ausgaben fest und sparen Sie dort, wo es Ihnen am leichtesten fällt.
  • Haben Sie bereits einen bestehenden Immobilienkredit laufen, kann eine Umschuldung lohnend sein, um Ihnen das Sparen für die nächstgrößere Immobilie zu erleichtern.

Wohntraum durch regelmäßiges Sparen verwirklichen

Sie wollen sich in der Zukunft den Traum vom eigenen Zuhause verwirklichen, das Ersparte dazu fehlt aber noch? Durch eine gezielte Ansparung von Eigenkapital ist es möglich, die Grundlage für einen Wohnbaukredit zu schaffen.

Dabei ist es wichtig, dass Sie Ihr Ziel, wie z.B. ein Hauskauf oder der Kauf einer Vorsorgewohnung, klar definieren. Außerdem entscheiden Sie, an welchen Positionen Sie am besten sparen können, damit Ihr Eigenkapital auch langfristig wachsen kann.

Die aktuelle Marktsituation zeigt, dass die Niedrigzinsphase vorbei ist, die Zinsen wieder deutlich höher sind. Wie also ist eine Immobilienfinanzierung noch realisierbar? Hierbei ist es entscheidend, den Fokus entweder auf das aktive Ansparen von Eigenkapital oder das Einsparen bei den laufenden Kosten zu setzen, um die Kreditrate tragen zu können.

Grundsätzlich ist es wichtig, dass Sie das Sparen für Ihr Eigenheim priorisieren, das heißt, Achtsamkeit für den sparsamen Umgang mit Geld schaffen. Als Orientierungshilfe kann die 50/30/20-Regel dienen, wonach man 50 % des Einkommens für die monatlichen durchschnittlichen Fixkosten, 30 % für sonstige Ausgaben und 20 % zum Sparen einplanen sollte. Legen Sie dabei Jahresbeiträge auf die monatlichen Fixkosten anteilig um.

Wie viel muss ich sparen, um ein Haus zu kaufen?

Pauschal lässt sich diese Frage natürlich nicht beantworten. Schließlich kommt es stark auf den Kaufpreis des Hauses an. Entscheidend ist, dass Sie das notwendige Eigenkapital für den Hauskauf mitbringen. Hier gilt: Sie sollten in der Lage sein, mindestens 20 % der Immobilienkosten (= Kaufpreis plus rund 10 % an Kaufnebenkosten) durch Eigenkapital abzudecken (lesen Sie hierzu auch unseren Beitrag Eigenmittel-Anteil: Anpassungen 2023).


Richtig sparen für das Eigenheim: 15 Spartipps

Den Vorsatz, zu sparen, hat man schnell gefasst – schwieriger ist meist die Umsetzung. Die folgenden 15 Tipps geben Ihnen konkrete Anhaltspunkte, wo und wie Sie mit dem Sparen anfangen können. Letztendlich ist es aber immer eine individuelle Sache, wie das Sparen für das Haus am besten gelingt.

1. Haushaltsrechnung aufstellen

Im ersten Schritt sollten Sie sich einen Überblick über Ihre Einnahmen und Ausgaben verschaffen. Erstellen Sie einen Budgetplan mit Ihren monatlichen Fixkosten und teilen Sie diese in Kategorien auf, wie z. B. Lebensmittel, Miete, Verträge etc. Diese Struktur zeigt Ihnen bestimmte Positionen mit Einsparpotenzial.

Sie können im nächsten Schritt einen Plan für Maximalausgaben erstellen. Legen Sie sich verschiedene wöchentliche oder monatliche Budgets fest, die Sie für Einkäufe, Freizeitaktivitäten oder Restaurantbesuche aufzuwenden bereit sind. Wenn Sie dann noch Ihre monatlichen Einnahmen erfassen, haben Sie eine Haushaltsrechnung vorliegen.

Tipp: Die Haushaltsrechnung ist auch ein guter Anhaltspunkt, um herauszufinden, welche Kreditrate Sie sich leisten könnten. Ziehen Sie von der Haushaltsrechnung die Miete (aber nicht die Betriebskosten) ab: Wie viel übriges Einkommen hätten Sie dann pro Monat? Das entspricht in etwa der möglichen Höhe Ihrer zukünftigen Kreditrate. Mehr dazu finden Sie in unserem Beitrag: „Kauf einer Immobilie: Was kann ich mir leisten?

2. Energieverbrauch senken

Die gängigen Sparmaßnahmen sind Stoßlüften anstatt Fenster zu kippen, das Licht beim Zimmer verlassen auszuschalten, Leitungswasser zu trinken, und auf energiesparende LED-Leuchtmittel umzusteigen.

Es ist aber auch ratsam, Ihren Strom- und Gasanbieter regelmäßig zu vergleichen und ggf. zu einem günstigeren Tarif zu wechseln. Prüfen Sie hierfür den kWh-Preis und die Grundgebühr. Oft erhalten Sie bei einem Anbieterwechsel zusätzlich einen Neukundenrabatt.

3. Mietausgaben reduzieren

Nach der 30-Prozent-Mietregel sollte Ihre Miete nicht über 30 Prozent Ihres monatlichen Nettoeinkommens betragen. Überschreiten Ihre Mietausgaben diese Grenze, sollten Sie sich überlegen, in eine günstigere Wohnung zu ziehen, zumal Sie in absehbarer Zukunft nach einem Einzug in Ihr Eigenheim streben.

4. Beim Urlaub sparen

Ein großer Sparfaktor wäre natürlich ganz auf den teuren Sommerurlaub zu verzichten. Wenn Sie dies – trotz des Sparens auf ein Haus – nicht möchten, gibt es folgende Möglichkeiten für einen sparsameren Urlaub:

  • über ein langes Wochenende anstatt ein oder zwei Wochen in den Urlaub fahren
  • naheliegende Orte besuchen anstatt Flugreisen vornehmen
  • außerhalb der Hochsaison und Ferien reisen
  • Urlaub weit im Voraus planen und von Frühbucherrabatt profitieren
  • Ferienwohnung anstatt teurer Hotels buchen

5. Monatliche Abonnements und Verträge prüfen

Ein weiterer Tipp, wie das Sparen für ein Haus am besten gelingt, ohne sich groß einschränken zu müssen: ist ungenutzte Abonnements zu kündigen. Oft nehmen monatliche Gebühren für Fitnessstudio, Streamingdienste und Zeitungs- bzw. Zeitschriften-Abos einen nicht zu vernachlässigenden Teil der Fixkosten ein. Prüfen Sie, welche Leistungen Sie wirklich beanspruchen bzw. benötigen, und kündigen Sie ungenutzte Dienste.

Bei vielen Anbietern gibt es auch die Möglichkeit, das Abo zu pausieren wie bspw. das Fitnessstudio im Sommer. Streamingdienste wie Netflix und Spotify bieten Gruppentarife an, teilen Sie sich also einen Account mit Familie und Freunden. Auch Ihren Handyvertrag sollten Sie rechtzeitig kündigen, um ggf. zu einem günstigeren Tarif zu wechseln.

6. Auto- und Fahrtkosten senken

Sie möchte auf ein Haus sparen? Dann sollten Sie sich auch den Bereich der Mobilität ansehen. Schließlich summieren sich die Kosten für das Auto schnell auf – hier liegt also einiges an Einsparpotenzial verborgen.

  • Nutzen Sie Ihr Auto nur selten, dann verkaufen Sie es und nutzen Sie Car-Sharing Angebote, wenn Sie ein Auto benötigen. Dies spart neben den Anschaffungs- und Benzinkosten auch die Kosten für Autoversicherung, Wartung und Verschleiß.
  • Beträgt Ihr täglicher Arbeitsweg nur wenige Minuten, so legen Sie diesen öfter mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurück.
  • Nutzen Sie, wenn möglich, öffentliche Verkehrsmittel oder Fahrgemeinschaften.
  • Prüfen Sie den Reifendruck Ihres Autos in regelmäßigen Abständen, um bis zu 10 % an Kraftstoff zu sparen.
  • Im urbanen Raum werden zahlreiche E-Scooter und E-Bike Dienste angeboten, welche Sie jederzeit beanspruchen können.

7. Bei Lebensmitteln und Produkten des täglichen Bedarfs sparen

Planung ist beim Lebensmitteleinkauf die halbe Miete. Wenn Sie sich einen Wochenspeiseplan überlegen und darauf basierend Ihre Einkaufsliste schreiben, sparen Sie bares Geld und Sie beugen der Lebensmittelverschwendung vor. Gehen Sie ein- bis zweimal pro Woche einkaufen, um unnötige Impulskäufe zu vermeiden. Unverderbliche Produkte wie Drogerieartikel, Konserven und Trockenlebensmittel können gut auf Vorrat eingekauft werden, wenn sie im Angebot sind.

8. Restaurantbesuche reduzieren

Regelmäßige Restaurantbesuche gehen stark ins Geld. Versuchen Sie das Auswärtsessen auf besondere Anlässe zu beschränken und ein selbstgekochtes Mittagessen in die Arbeit mitzunehmen. Auch Snacks für unterwegs und der Kaffee-to-go lassen sich gut zuhause vorbereiten.

Verbringen Sie mit Freunden und Familie öfter einen Abend zuhause, anstatt ins Restaurant und ins Kino zu gehen oder den Lieferservice zu nutzen. Gemeinsame Koch- und Filmabende zu Hause schonen das Budget.

9. Geld sparen für ein Haus – bei Versicherungen

Folgende Versicherungen sind notwendig, um Sie im Ernstfall zu schützen:

  • Krankenversicherung
  • private Haftpflichtversicherung
  • Berufsunfähigkeitsversicherung
  • ggf. eine Risikolebensversicherung zur Absicherung der Familie
  • eine Kfz-Versicherung bei Autobesitz.

Alle weiteren Versicherungen sind optional und können ggf. gekündigt werden, wenn Sie sie nicht benötigen.

Zudem können Sie auch Ihre private Altersvorsorge pausieren, während Sie Geld für ein Haus oder eine Wohnung sparen. Vergleichen Sie hier die Angebote verschiedener Anbieter, um Leistungen mit einem besseren Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden.

10. Größere Neuanschaffungen überdenken

Um Spontankäufe zu verhindern, geben Sie sich vor einer größeren Investition eine gewisse Bedenkzeit oder überlegen Sie sich, ob Sie diese verschieben können. Bei einigen Anschaffungen, wie z.B. teures Werkzeug, lohnt es sich, dieses mit Familienmitgliedern zu teilen, von Freunden zu leihen oder auch gebraucht zu kaufen. Achten Sie beim Kauf von Haushaltsgeräten auf die Energieeffizienzklasse und eine solide Qualität mit einhergehender Langlebigkeit.

Oft lohnt es sich, geduldig auf Rabattaktionen wie Black Friday und Schlussverkäufe zu warten. Vermeiden Sie in der Ansparphase auf das Haus außerdem Ratenkäufe und Konsumkredite und kaufen Sie nur etwas, wenn Sie es sich leisten können.

11. Geschenke selbst machen

Vor allem an Geburtstagen oder zur Weihnachtszeit sprengen die Ausgaben für teure Geschenke oft den Rahmen. Setzen Sie sich für die Weihnachtseinkäufe ein striktes Budget, an das Sie sich halten.

Eine weitere Möglichkeit, die Kosten für Geschenke zu reduzieren und gleichzeitig eine persönliche Note einzubringen, ist es, Geschenke selbst zu machen. Einige Beispiele:

  • Fotoalben
  • Selbstgebackenes
  • selbstgemachter Likör

Diese Präsente kosten oft nur einen Bruchteil und erfreuen die Beschenkten meist sogar mehr als kostspielige Last-Minute Geschenke.

12. Sparen für den Hausbau: bei Kleidung und anderen Konsumgütern

Der Satz „Ich habe nichts zum Anziehen.“ kommt Ihnen bekannt vor? Schnell tendiert man dazu, unüberlegte Spontankäufe zu tätigen, ohne sich gut zu überlegen, ob man dieses Kleidungsstück denn wirklich braucht. Lieber kaufen Sie seltener, dafür aber Teile mit langlebiger Qualität. Auf lange Sicht schont das Ihren Geldbeutel und Sie sparen wieder etwas Geld für Ihr Haus.

Sortieren Sie Ihren Kleiderschrank regelmäßig aus. Oft muss die Auswahl übersichtlicher gemacht werden, um feststellen zu können, dass Sie eigentlich genug zum Anziehen haben.

Bei Kleidung und anderen Konsumgütern lohnt es sich sehr, wenn Sie diese antizyklisch kaufen. Das heißt, z. B. einen neuen Wintermantel am Ende des Winters oder neuen Schmuck nach dem Weihnachtsgeschäft zu kaufen. So können Sie wieder etwas zusätzliches Geld für den Hausbau sparen.

13. Ungebrauchte Gegenstände verkaufen

Trennen Sie sich von ausgedienten Gegenständen und verkaufen Sie diese auf Online-Marktplätzen oder Flohmärkten. Das schafft nicht nur mehr Platz, sondern auch bares Geld.

Aussortierte Kleidung, Möbel und gut erhaltenes Spielzeug findet zu fairen Preisen immer neue Abnehmer. So kommen Ihre nicht benötigten Dinge woanders erneut zum Einsatz, ein nachhaltiger Nebeneffekt.

14. Nebeneinkommen generieren

Richtig sparen für das Eigenheim – das kann nicht nur bedeuten, weniger auszugeben, sondern auch, mehr Geld einzunehmen. Wenn es Zeit und Ressourcen zulassen, sind zusätzliche Einnahmen durch einen Nebenjob ein großer Booster für Ihre Ersparnisse. Legen Sie Ihr Nebeneinkommen direkt für Ihr Eigenkapital zur Seite, um dieses kontinuierlich wachsen zu lassen.

Mittlerweile gibt es für jegliches Jobprofil die passende Nebentätigkeit. Manchmal tut es aber auch gut, etwas nebenher zu arbeiten, was sich deutlich vom Hauptjob unterscheidet. Neben einem PC-lastigen Bürojob kann beispielsweise eine Nebenbeschäftigung in der Gastronomie ein erfrischender Ausgleich sein.

15. Steuererklärung regelmäßig durchführen

Scheuen Sie sich vor dem Aufwand mit den Formularen für die Steuererklärung, so schenken Sie dem Finanzamt unter Umständen beachtliche Summen. Mittlerweile gelingt es dank nutzerfreundlicher Steuersoftware auch Laien, eine Steuererklärung mit einem überschaubaren Zeit- und Arbeitsaufwand zu machen.

Fast jede Steuererklärung bringt eine Rückzahlung von mehreren hundert bis einigen tausend Euro mit sich. Wenn Sie also jährlich Ihre Steuererklärung einreichen und die dazugehörige Rückzahlungssumme für Ihr Eigenkapital zur Seite legen, können Sie wieder ein wenig mehr für Ihr Eigenheim sparen.


Beim Immobilienkredit sparen

Eine monatliche Belastung durch einen bestehenden Wohnkredit erleichtert das Sparen nicht. Sie verfügen bereits über eine Immobilie und denken darüber nach, die Immobilie zu verkaufen, um anschließend einen Immobilienkauf in Österreich einer größeren oder besseren Immobilie vorzunehmen? Dann kann es einen erheblichen Unterschied machen, den aktuell passenden Wohnkredit zu haben oder nicht.

Durch eine Umschuldung auf einen Kredit mit günstigeren Konditionen lässt sich häufig monatlich ein gewisser Betrag einsparen. Sie können bei günstigeren Konditionen dann auch überlegen, ob Sie die monatliche Rate belassen und damit die Restschuld Ihrer Finanzierung im Zeitablauf dauerhaft reduzieren. Bei einem späteren Verkauf der Immobilie haben Sie dann höhere Eigenmittel zur Verfügung.

Lassen Sie Ihre bestehende Finanzierung überprüfen und sprechen Sie mit einem Wohnbau-Finanz-Experten von Infina. Diesen finden Sie über 100-mal an unseren Standorten in ganz Österreich. Alternativ können Sie mit unserem Umschuldungsrechner auch selbst den Konditionen-Check für Ihre bestehende Finanzierung vornehmen.

Umschuldung

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Wie am besten sparen für ein Haus? Gleich anfangen!

Damit der Traum vom Eigenheim wahr werden kann, ist ein gewisses Eigenkapital notwendig. Doch wie spart man am besten für ein Haus – gerade in Zeiten steigender Kosten? Sich die eigenen Ausgaben bewusst zu machen, ist dabei der erste und wichtigste Schritt: Sie werden überrascht sein, wohin Ihr Geld jeden Monat fließt. Darauf aufbauend können Sie prüfen, bei welchen Posten Sie das Sparen optimieren können. Wichtig ist es, das aktive Sparen für Ihr Eigenheim zu priorisieren und konsequent zu verfolgen. Unsere 15 Spartipps geben Ihnen einige Anhaltspunkte, damit Ihr geplantes Immobilien-Investment immer näher rücken kann.

Lassen Sie sich nicht von den gestiegenen Zinsen seit dem Frühjahr 2022 verunsichern. Mit den richtigen Maßnahmen (beispielsweise auch im Rahmen einer Generationenberatung) ist eine solide Finanzierung einer Immobilie in den meisten Fällen immer noch möglich.


Sparen für den Hausbau: Häufige Fragen

 

Hier gibt es leider keine allgemeingültige Antwort. Als Faustregel gilt, dass Sie genug an Eigenkapital haben sollten, um 20 % der Immobilienkosten zu bezahlen. Wenn Sie einen ungefähren preislichen Rahmen für den Hauskauf vor Augen haben, können Sie sich also in etwa das benötigte Eigenkapital ausrechnen. Überlegen Sie dann, wie viel Sie pro Monat sparen können. So können Sie ungefähr die Zeitspanne ermitteln, bis Sie das benötigte Geld zusammen bekommen.

 

 

Das hängt sehr stark von der Lage, der Ausstattung und der Größe des Hauses ab. 2022 lag der durchschnittliche Kaufpreis für ein Haus in Österreich bei 2.889 Euro pro Quadratmeter (Quelle: Statistik Austria). Geht man von einem durchschnittlichen Einfamilienhaus mit einer Größe von 130 Quadratmeter aus, sind das rund 375 000 Euro. Abhängig von der Lage bzw. anderen Faktoren kann der Preis aber auch stark darüber oder stark darunter liegen. Hinzu kommen außerdem noch die Kaufnebenkosten.

 

 

Hier können Sie sich ebenfalls an den Spartipps in diesem Artikel orientieren. Mit dem eingesparten Geld können Sie dann von Zeit zu Zeit Sondertilgungen vornehmen. Erkundigen Sie sich bei einem Fixzinskredit, ob Sie für die Sondertilgung eine Pönale zahlen müssen. Auch eine Umschuldung auf einen Kredit mit besseren Konditionen, kann dabei helfen, den Hauskredit schneller zu tilgen. Ein Wohnbau-Finanz-Berater von Infina kann Ihnen dazu Auskunft geben.

 

Bildquellen: New Africa/ Shutterstock.com, Marcel Paschertz/ Shutterstock.com, Rawpixel.com/ Shutterstock.com
Rechtshinweise zu unseren Ratgebern finden Sie in unserer Verbraucherschutzinformation.


Über den Autor: Hagen Luckert
Position: Geschäftsführer

Meine gesamte berufliche Laufbahn habe ich im Kreditbereich verbracht. Zunächst im Sparkassen- sowie im Großbankensektor in Deutschland. Nach Leitung der Business-Unit Kreditstrategie- und Organisation in einem großen Beratungsunternehmen war ich als Geschäftsführer einer Kreditfabrik tätig. Im Anschluss daran wurde ich als Vorstand in einem Softwareunternehmen für künstliche Intelligenz im Bankenbereich berufen und habe 2019 in die Geschäftsführung von Infina gewechselt. Die ständige Recherche, strukturierte Aufbereitung sowie verständliche Veröffentlichung von allen Fragestellungen rund um das Kreditgeschäft gehören zu den wesentlichen Schwerpunktsetzungen meiner Funktion.

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