Immobilienpreise in Österreich: Entwicklung und Prognose

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Autor: Mag. Peter Hrubec
Kategorie: Immobilie
Datum: 12.08.2021

Die Immobilienpreise in Österreich sind seit Ende der Finanzkrise 2009 stark im Aufwind. Der von der OeNB (Oesterreichische Nationalbank) veröffentlichte Wohnimmobilienpreisindex, gibt an, in welchem Ausmaß sich die Immobilienpreise in Österreich ändern. In welchem Bundesland ist Wohnungseigentum am günstigsten und wo müssen Sie für Ihre Mietwohnung am meisten bezahlen? In unserem Beitrag beantworten wir Ihnen diese und weitere interessante Fragen.

Immobilienpreise in Österreich 2021: aktuelle Statistiken

Die aktuellste zuverlässige Preisstatistik mit konkreter Aufschlüsselung einzelner Städte liefert der Immobilienpreisspiegel der WKO (Wirtschaftskammer Österreich). Allerdings sollte hier auf eine Besonderheit geachtet werden: Die Jahreszahl bezieht sich nur auf das Jahr der Veröffentlichung. Die Preisstatistik bezieht sich auf den Durchschnittswert des Vorjahres. Einen Trend im laufenden Jahr kann man allerdings mit dem von Professor Feilmayr von der TU Wien erarbeiteten und der OeNB veröffentlichten Wohnimmobilienpreisindex erkennen.

Trends zweites Quartal 2021:

  • Seit dem vierten Quartal 2020 sind die Wohnimmobilienpreise in Österreich zweistellig gestiegen, zuletzt im zweiten Quartal 2021 um 11,7 % (Q1 21: +12,3 %).
  • Der Anstieg der Preise für Einfamilienhäuser außerhalb Wiens mäßigte sich von 12,9 % im ersten Quartal 2021 auf 11,3 % im zweiten.
  • Im zweiten Quartal 2021 den stärksten Anstieg verzeichneten mit 14,3 % gebrauchte Eigentumswohnungen außerhalb Wiens.
  • Die gesamten Wohnimmobilienpreise stiegen in Wien im ersten und zweiten Quartal 2021 noch immer um 10,9 % bzw. 10,7 %, während sie außerhalb Wiens um jeweils 14,0 % bzw. 12,8% zulegten.
  • Bezogen auch den Neubauwohnungsmarkt lagen im ersten und zweiten Quartal 2021 die Preissteigerungen in Wien bei 10,4 % bzw. 10,1 %, während sie außerhalb Wiens sogar auf Jahresbasis um je 16,7 % bzw. 12,9 % zulegten.
  • Beflügelt werden diese Preise von historisch günstigen langjährigen Fixzinsbindungen.

Anhaltend niedrige Kreditzinsen machen Anlegerwohnungen selbst bei Mietrenditen von unter 4 % noch attraktiv, vor allem dann, wenn die Preisdynamik sich weiter fortsetzt.

Die nachfolgenden Preisstatistiken aus den einzelnen Bundesländern geben einen guten Überblick über die Preisentwicklung der Gesamtheit an Einfamilienhäusern, jene von Erstbezugs-Eigentumswohnungen und der Mietwohnungen für welche die Mietobergrenzen nicht gelten. Quelle ist der Immobilienpreisspiegel 2021 (WKO), dort wurden die Daten der normalen bzw. durchschnittlichen Wohnlage/Wohnwertes herangezogen.


Immobilienpreise in Österreich: Auswirkung der Corona-Krise

Die Corona-Krise entfaltete eine regelrechte Flucht in Betongold zumal niedrige Zinsen vorherrschen. Gleichzeitig ist, mit Ausnahmen von manchen Wiener Bezirken, das Angebot an neuen Wohnungen und Reihenhäusern knapp. Die Folge sind ab dem vierten Quartal 2020 zweistellige Preissteigerungen bei Wohnimmobilien und zwar bundesweit aggregiert.

Im zweiten Quartal 2021 verlagerte sich der Boom zunehmend auf noch optisch günstige Märkte meist in ländlichen Gegenden. Dort setzte eine regelrechte Aufholjagd ein, was dazu führte, dass gebrauchte Wohnungen außerhalb Wiens im Schnitt um 14,3 % steigen. Das verknappte Angebot bei den Maklern kann dabei die aktuelle Nachfrage nicht decken.


Prognose für die Immobilienpreise in Österreich 2022

Berufend auf die zuvor erwähnten Trends im laufenden Jahr und der bereits 2020 beobachteten Präferenzen hin zu Einfamilienhäusern zeichnet sich unverändert eine Verlagerung des Booms in die Speckgürtel von Ballungszentren bis hin in das weitere Umland ab. Ländliche Gegenden in der Nähe von Ballungszentren erleben nun einen regelrechten Preisboom. Dabei werden vor allem die Baugründe immer knapper.

Doch nicht mehr überall ist großes Potenzial gegeben. Beispielsweise in Vorarlberg hat sich bereits vor rund einem Jahr das Mietpreisniveau in mehreren Gemeinden ermäßigt. Ähnliche Trends beobachtete man auch in Niederösterreich. Die Kaufkraft begrenzt allmählich den Preisboom in Städten wie Innsbruck oder Salzburg, wo Neubaupreise um die 10.000 Euro pro Quadratmeter durchaus üblich sind.

Trotzdem ist der starke Aufwärtstrend bei den Preisen im Schnitt noch intakt. Erst deutliche Kreditzinsanstiege würden eine Trendwende einleiten und bis dahin könnten noch mehrere Jahre vergehen.


Immobilienpreise in Wien

Zuletzt ist der m2-Preis für Eigentumswohnungen im 2. Bezirk um knapp 6 % gestiegen. Die Steigerungen in den anderen Bezirken haben sich zwischen 1 % und 7 % bewegt. Bei steigenden Mieten im Bereich von bis zu 8 % sind Wohnungen in Wien bereits um einiges teurer geworden.

BezirkHauskauf (€/m²)Eigentumswohnung (€/m²)Wohnung mieten (€/m²)
1. Innere Stadt

K/A

K/A

12,74

2. Leopoldstadt

K/A

3.692,10

8,65

6. Mariahilf

K/A

4.138,59

8,43

11. Simmering

1.926,00

3.125,75

7,50

22. Donaustadt

2.305,83

3.671,72

7,95

Sie wollen eine Immobilie in Wien finanzieren? Dann holen Sie sich ein unverbindliches Angebot von einem Wohnbau-Finanz-Experten in Wien.
Alle Standorte finden Sie hier.


Immobilienpreise in Niederösterreich

Während die Wohnungspreise in „Hotspots“ wie in Wiener Neustadt (+9,66 %) oder in Krems (+5,40 %) steigen, gibt es eine Reihe strukturschwacher Gebiete mit einer rückläufigen Entwicklung. Ein Vorteil von Niederösterreich sind die teils hohen Mietrenditen, welche sogar in gewissen Gebieten über 8% betragen. Indessen sind Häuser in ländlichen Gegenden teils zu Niedrigstpreisen erhältlich. In Gmünd ist der Preis für Baugrundstücke enorm, sogar über 20 % gestiegen.

BezirkHauskauf (€/m²)Eigentumswohnung (€/m²)Wohnung mieten (€/m²)
St. Pölten (Stadt)

1.586,25

2.242,75

6,51

Korneuburg

1.547,89

2.240,11

6,98

Hollabrunn

1.295,56

2.036,28

5,91

Wiener Neustadt (Stadt)

1.534,68

1.674,50

7,06

Waidhofen an der Thaya

896,79

1.297,67

4,20

Hier finden Sie Ihren Ansprechpartner in Niederösterreich, wenn es um die Finanzierung Ihrer Immobilie geht.


Immobilienpreise im Burgenland

Wohnungen und Einfamilienhäuser sind vor allem in Neusiedl am See und in Eisenstadt (plus Umgebung) im Aufwind. Die Wohnungspreise befinden sich allgemein inmitten eines Aufholprozesses und sinken nur in den wenigsten Gebieten. Der Kauf einer Immobilie im Burgenland ist im Bundesvergleich noch relativ günstig. Wenn es nicht die eigene Immobilie sein soll, kann dies auch eine Anlageimmobilie sein.

BezirkHauskauf (€/m²)Eigentumswohnung (€/m²)Wohnung mieten (€/m²)
Eisenstadt (Stadt)

1.437,88

2.133,42

6,68

Neusiedl am See

1.806,11

2.194,75

5,13

Rust (Stadt)

1.317,75

1.856,00

4,90

Mattersburg

1.040,33

1.637,08

5,10

Güssing

1.110,00

1.390,00

3,80

Wenn es um die Finanzierung Ihrer eigenen Immobilie oder einer Anlageimmobilie geht und Sie Hilfe bei der Finanzierung benötigen, dann nehmen Sie Kontakt zu einem Wohnbau-Finanz-Experten Ihrer Nähe auf.


Immobilienpreise in Oberösterreich

Die Preise für Eigentumswohnungen sind in Oberösterreich in weiten Teilen im Anstieg, insbesondere in Vöcklabruck und Kirchdorf/Krems wo die Anstiege jeweils zwischen 7 % und 10% liegen. Auch die Preise für Einfamilienhäuser steigen in fast allen Bezirken und betragen in Wels (Stadt) knapp 10 %. Die m2-Preise für Baugrundstücke in Oberösterreich bewegen sich in einer Bandbreite zwischen 37,21 Euro (in Rohrbach) und 266,25 Euro innerhalb der Stadtgrenzen von Linz.

BezirkHauskauf (€/m²)Eigentumswohnung (€/m²)Wohnung mieten (€/m²)
Linz (Stadt)

1.868,56

2.804,97

6,97

Wels (Stadt)

1.594,74

2.268,63

5,10

Vöcklabruck

1.506,83

2.150,83

5,18

Braunau am Inn

1.289,00

1.922,97

4,63

Freistadt

1.173,17

1.633,58

4,50

Tipp: 
Welche Immobilie für Ihre persönliche Lebenssituation am besten passt und wie sich diese finanzieren lässt. Lassen Sie sich von einem Wohnbaufinanzexperten in Oberösterreich beraten.


Immobilienpreise in der Steiermark

Die Preise für Eigentumswohnungen in der Steiermark sind aktuell in der Landeshauptstadt Graz etwa doppelt so hoch wie in Murau. Der m2-Preis für neue Eigentumswohnungen in der Steiermark liegt im Durchschnitt etwa 60 bis 90 Prozent über dem von gebrauchten Wohnungen. So liegt beispielsweise der Preis in Graz (Stadt) bei durchschnittlich 3.093,99 Euro für neue Wohnungen, während für gebrauchte Eigentumswohnungen nur 1.688,00 Euro zu bezahlt sind. Vor allem günstige Einfamilienhäuser gewinnen in 2021 an Wert, in Murau beispielsweise sogar 10,2 %.

BezirkHauskauf (€/m²)Eigentumswohnung (€/m²)Wohnung mieten (€/m²)
Graz (Stadt)

2.131,88

3.093,99

7,26

Leibnitz

1.362,50

2.036,00

5,70

Weiz

1.450,00

2.103,50

5,42

Leoben

935,00

1.516,25

5,12

Murau

844,00

1.577,00

4,44


Immobilienpreise in Salzburg

Im Einklang mit den Mieten in Salzburg setzt sich die Aufwärtsbewegung bei den Preisen für neues Eigentum und Einfamilienhäusern in 2021 weiter fort, allerdings in einer meist überschaubaren Größenordnung. Mit Abstand am teuersten sind, was kaum überraschend sein dürfte, die m2-Preise für Baugrundstücke in der Stadt Salzburg. Während der aktuelle Preis bei 820,42 Euro liegt, liegen in der Umgebung von Salzburg die Preise mit durchschnittlich 330,39 Euro deutlich niedriger. Die Differenz bei den m2-Preisen für neue Eigentumswohnungen zwischen Salzburg Stadt und Umgebung ist hier doch etwas geringer: Salzburg Stadt liegt aktuell im Durchschnitt bei 4.216,09 Euro und Salzburg Umgebung bei 3.672,50 Euro. 

BezirkHauskauf (€/m²)Eigentumswohnung (€/m²)Wohnung mieten (€/m²)
Salzburg (Stadt)

2.783,48

4.216,09

8,98

Hallein

2.508,42

3.026,67

7,63

Zell am See

2.524,78

3.133,63

6,98

Tamsweg

1.812,33

2.553,00

6,11

St. Johann im Pongau

2.402,00

2.993,14

6,60

Tipp: Lesen hierzu unseren Ratgeber zu Vorsorgewohnung.

Für die passende Finanzierung einer Vorsorgewohnung oder einer eigengenutzten Immobilie finden Sie hier Ihren Wohnbau-Finanz-Experten in Salzburg.


Immobilienpreise in Tirol

Nur geringe Anstiege der durchschnittlichen Mietpreise in 2021 von 2,6 % in Reutte, 3,0 % in Kitzbühel, 3,9 % in der Stadt Innsbruck sowie um 0,3 % in Kufstein fallen auf. In Imst fallen die durchschnittlichen Mietpreise, auch wenn nur um 0,46 %. Baugrundstücke in der Stadt Innsbruck sind ein knappes Gut. Deshalb liegt der durchschnittliche m2-Preis auch bei 796,47 Euro. Bei den zwischenzeitlich sehr hohen Preisen in Tirol fragen Sie sich sicherlich, welche Immobilie kann ich mir mit meinem Einkommen noch leisten? Die Mieten in Tirol sind bereits hoch und steigen weiter.

BezirkHauskauf (€/m²)Eigentumswohnung (€/m²)Wohnung mieten (€/m²)
Innsbruck (Stadt)

3.045,00

4.110,06

10,70

Kitzbühel

3.245,13

3.722,50

8,26

Kufstein

2.365,00

3.287,50

8,71

Landeck

2.292,56

2.432,56

6,29

Reutte

1.513,67

2.249,11

4,36

Bereits vor der konkreten Immobiliensuche ist es ratsam, seinen finanziellen Spielraum zu kennen.

Die Wohnbau-Finanz-Experten in Tirol kennen den Immobilienmarkt vor Ort sehr genau. Nehmen Sie Kontakt auf und machen Sie sich unabhängig von möglichen weiteren Mietsteigerungen. Ihren persönlichen Ansprechpartner in Tirol finden Sie hier.


Immobilienpreise in Vorarlberg

Preisanstiege bei neuen Eigentumswohnungen stehen in 2021 in Vorarlberg noch stärkeren Anstiegen bei Einfamilienhäusern und gebrauchten Wohnungen gegenüber, während sich die Mieten rückläufig entwickeln. Zuletzt ist der durchschnittliche m2-Preis für Einfamilienhäuser in Feldkirch mit einer Steigerung um mehr als 7 % auf 2.936,40 Euro besonders stark angestiegen. Der rückläufige Mietpreis gilt als Anzeichen, dass jederzeit eine Pause bei den Wohnungspreisanstiegen folgen könnte. Der durchschnittliche m2-Preis für Baugrundstücke liegt aktuell in Bludenz bei 343,34 Euro, während in Dornbirn bereits 542,24 Euro und Bregenz 521,88 Euro zu bezahlen sind. 

BezirkHauskauf (€/m²)Eigentumswohnung (€/m²)Wohnung mieten (€/m²)
Bregenz

3.213,26

3.815,90

8,93

Bludenz

2.766,52

3.486,06

7,18

Dornbirn

2.932,72

3.773,75

8,74

Feldkirch

2.936,40

3.703,25

8,86

In Vorarlberg wohnen auch viele Grenzgänger. Die Wohnbau-Finanz-Experten in Vorarlberg finden die für Sie individuell passende Finanzierung für Ihren Immobilienwunsch.

In Vorarlberg finden Sie uns hier.


Immobilienpreise in Kärnten

Moderate Preissteigerungen zeigen sich in Kärnten. Die m2-Preise für Baugrundstücke liegen nur in Klagenfurt (Stadt) und Villach (Stadt) mit einem Durchschnittspreis von 140,12 Euro bzw. 114,29 Euro über der Marke von 100 Euro. Ein Haus mit großem Garten lässt sich in Kärnten also durchaus noch sehr gut finanzieren. Die durchschnittlichen m2-Preise für neue Eigentumswohnungen in Kärnten liegen in einer Bandbreite von 1.722,84 Euro in Klagenfurt (Land) und 2.360,08 Euro in der Stadt Klagenfurt.

BezirkHauskauf (€/m²)Eigentumswohnung (€/m²)Wohnung mieten (€/m²)
Klagenfurt (Stadt)

1.468,21

2.360,08

6,18

Villach (Stadt)

1.327,73

2.264,10

5,64

Feldkirchen

1.169,84

1.750,00

4,04

Wolfsberg

1.206,25

2.223,84

4,12

Beim Grundstückskauf gibt es viele Punkte zu beachten. Unser Ratgeber inklusive Checkliste gibt Ihnen hierbei einen guten Überblick.

Unabhängig davon, ob Sie bereits das passende Grundstück oder die richtige Immobilie gefunden haben, informieren Sie sich frühzeitig über Ihren persönlichen Finanzierungsrahmen.   
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Immobilienpreise in Österreich – Entwicklung seit 1990

Anfang der 90er-Jahre gab es in Wien Preissprünge bei Wohnimmobilien, da Anleger im Hinblick auf einen möglichen EU-Beitritt Österreichs verstärkt in den Immobilienmarkt investierten. Doch dann kam eine lange Zeit einer Seitwärtsbewegung von 1992 bis 2006 (bezogen auf die Bundeshauptstadt Wien), in der Aktien und Anleihen im Vordergrund standen. Erst mit der Finanzkrise 2008/09 und den daraus resultierenden Zinssenkungen kam Bewegung in den Immobilienmarkt. Niedrige Kreditzinsen haben die Leistbarkeit von Immobilien via Kredite erhöht.

Mit der langanhaltenden Nullzinsphase brach dann auch das goldene Immobilienzeitalter an, in dem viele – teils auch aus einfachen Verhältnissen stammende – Anleger binnen einer Dekade durch richtige Immobilieninvestments zu Millionären wurden.


Trend zum Kauf hält trotz steigender Immobilienpreise in Österreich an

Die Immobilienpreise in Österreich sind gemessen am Wohnimmobilienpreisindex seit 2000 (bis Q2 2021) um 4,5 % p.a. gestiegen, wobei sich deren Anstieg seit 2009 auf 6,4 % p.a. beschleunigte.

Die Corona-Krise hat dem jüngsten Immobilienboom nicht geschadet – im Gegenteil: der Preisanstieg hat sich zuletzt weiter beschleunigt. Nach einer Jagd auf Einfamilienhäusern sind nun gebrauchte Wohnungen jenseits von Wien, insbesondere in kleineren Städten im Visier. Immer mehr Familien schaffen Wohneigentum mit Hilfe günstiger Finanzierungen und Anleger kaufen im Zweifelsfalle lieber Immobilien bevor sie sich möglicherweise mit Aktien die Finger verbrennen. Ländliche Gegenden mit guter Verkehrsanbindung sind dabei Trumpf.

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Über den Autor: Mag. Peter Hrubec
Position: Prokurist

Die Neugier für neue Themen, die die Finanzdienstleistung bewegen, zieht sich wie ein roter Faden durch meine berufliche Laufbahn. Bei AXA Equity & Law war ich für die Markterschließung in Österreich sowie die Einführung der betrieblichen Vorsorge zuständig. Im Anschluss daran beschäftigte ich mich als geschäftsführender Gesellschafter von Nova Portfolio Management mit innovativen Vermögensanlage-Konzepten. Seit dem Jahr 2009 bin ich als Prokurist bei Infina schwerpunktmäßig in den Bereichen Product Consulting, sowie der Vertriebs- und Bankenbetreuung verantwortlich. Darüber hinaus liegt mein Fokus auf rechtlichen Fragestellungen, die den österreichischen Kreditmarkt in Österreich betreffen sowie der Analyse von Markt- und Zinsentwicklungen.

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