Altersgerechtes Wohnen: Worauf kommt es an?

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Autor: Mag. Peter Hrubec
Kategorie: Immobilie
Datum: 11.08.2021

Im Laufe des Lebens ändern sich die Komfort- und Sicherheitsansprüche an der Wohnumgebung. Viele Senioren entscheiden sich für einen Umzug in eine barrierefreie Wohnung, eine betreute Wohngemeinschaft oder ein Pflegeheim. Viele bevorzugen es, möglichst lange in den eigenen vier Wänden zu bleiben, wofür häufig Umbaumaßnahmen für ein altersgerechtes Wohnen erforderlich sind.

Auf was müssen Sie achten, wenn Sie Ihr Eigenheim altersgerecht umgestalten möchten? Welche Möglichkeiten gibt’s, wie gehen Sie am besten vor und wie sieht dabei der finanzielle Aufwand aus? Diese und weitere Fragen werden in diesem Beitrag beantwortet.

Altersgerechtes Wohnen: Das Wichtigste im Überblick

  • Neben den Möglichkeiten im Alter in ein Pflegeheim, eine Senioren-WG oder ein Mehrgenerationen-Haus zu ziehen, können Sie auch in Ihrem altersgerecht gestalteten Eigenheim wohnen.
  • Dabei gibt es diverse bauliche Umgestaltungsmöglichkeiten, welche auf Barrierefreiheit, Komfort, Unfallvermeidung und Sicherheit abzielen.
  • Bei der Planung eines seniorengerechten Umbaus sollten Sie nach einer ausführlichen Bedarfs- und Bestandsanalyse Ihren finanziellen Rahmen abstecken, bevor Sie die Baumaßnahmen bei versierten Fachbetrieben in Auftrag geben.
  • Die Kosten für einen altersgerechten Umbau hängen vom Umfang der individuellen Maßnahmen ab. Es kann sich für Sie lohnen, sich beim eigenen Bundesland über Förderungen zu informieren. Finanziert werden kann Ihr Bauvorhaben bei übersichtlichen Summen mit einem Privatkredit, bei größeren Umbaukosten mit einem Sanierungsdarlehen.
  • Bereits beim Neubau Ihres Eigenheims ist es sinnvoll, altersgerechte Baumaßnahmen einzuplanen.

Wohnen im Alter – welche Möglichkeiten gibt es?

Neben der klassischen Wohnform in einem Pflegeheim, gibt es auch verschiedene  Möglichkeiten, wie man möglichst lange ein eigenständiges Leben führen kann. Welche Alternative die passende für Sie persönlich ist, hängt ganz von Ihren individuellen Wünschen und Bedürfnissen ab. Schließlich fühlt sich jeder Mensch in einer anderen Umgebung wohl.

Nachfolgende Möglichkeiten im Alter zu wohnen sind heute üblich:

  • Pflegeheime: Hierbei handelt es sich um Einrichtungen, in welchen pflegebedürftige Menschen von professionellen Pflegekräften ganztägig, tagsüber oder nur nachts betreut werden.
  • Betreutes Wohnen: In alters- und behindertengerechten Wohnkomplexen, wird den Bewohnern ein selbständiges Leben ermöglicht. Für Termine, Beschaffungen und medizinische Hilfe steht Betreuungspersonal bei Bedarf zur Verfügung.  
  • Senioren-WGs: Wie in einer klassischen Wohngemeinschaft teilen sich Bewohner einer Senioren-WG eine Wohnung und die anfallenden Kosten. Diese Wohnform eignet sich vor allem für alleinstehende und kontaktfreudige Senioren, die Freude an gemeinsamen Aktivitäten haben. Für demente oder pflegebedürftige Personen gibt es zudem Wohngemeinschaften mit professioneller Betreuung.
  • Mehrgenerationen Wohnanlagen: Unterschiedliche Altersgruppen leben in einem Wohnkomplex, in welchem es in der Regel Gemeinschaftsräume  für einen Austausch zwischen den Bewohnern gibt. Dadurch soll das Verständnis gegenüber anderen Generationen gefördert werden.
  • Altersgerechtes Wohnen Zuhause: Viele Menschen fühlen sich in ihrem Zuhause am wohlsten und möchten nur ungern umziehen. Wohnen Sie aber nicht in einer alters- und behindertengerechten Wohnung, so sind bauliche Maßnahmen dahingehend erforderlich. Im Laufe dieses Beitrags wird auf dieses Thema näher eingegangen.

Bauliche Voraussetzungen für altersgerechtes Wohnen

Im Alter kann der Alltag in der eigenen Wohnung bzw. dem eigenen Haus zur Herausforderung werden. Insbesondere wenn Sie auf einen Rollstuhl oder einen Rollator angewiesen sind. Dann sind einige Voraussetzungen wie ein barrierefreier Zu- und Ausgang von hoher Wichtigkeit. Im Wohnbereich gilt das ebenso. Die Räume sollten schwellenfrei miteinander verbunden und gut beleuchtet, sowie Lichtschalter und Steckdosen in bequemer Höhe angebracht sein. Breite Türen gewährleisten einen komfortablen Durchgang für Rollstuhl oder Gehhilfe.

Welche baulichen Voraussetzungen für ein altersgerechtes Wohnen in den einzelnen Wohnbereichen wesentlich sind, finden Sie nachfolgend.

Eingangsbereich

Sowohl der Zugang zur Wohnung als auch der Eingangsbereich in Ihrem Zuhause sollten  folgende Kriterien erfüllen:

  • Barrierefreier Zugang durch einen Aufzug oder das Leben in einer Erdgeschosswohnung bzw. einem Bungalow
  • Breiter Flurbereich zum Abstellen von Rollstuhl oder Gehhilfen
  • Leicht zu öffnende Haustür
  • Durchgehender Handlauf bei Treppenaufgängen

Küche/ Bad/ WC

Eine altersgerechte Küche berücksichtigt:

  • Unterschränke mit Schubladen und Auszügen statt Türen
  • Arbeitsflächen, welche mit dem Rollstuhl unterfahren werden können
  • Geräte, Schränke und Armaturen in bequemer Höhe
  • Wasserhahn mit Thermostat, um Verbrühungen vorzubeugen

Barrierefreie Badezimmer und WCs haben:

  • Sicherheitsgriffe bei Waschbecken, Badewanne, Dusche und WC
  • Bodenebene und geräumige Dusche mit Sitzmöglichkeit bzw. Badewanne mit Tür
  • Rutschhemmende Oberflächen in Badewanne und Dusche
  • Ein höhenverstellbares und unterfahrbares Waschbecken im Falle Rollstuhlerfordernis
  • Türen, welche nach außen aufgehen, um den Raum im Falle einer Ohnmacht diese von außen öffnen zu können.

Ferner sollte sowohl die Küche als auch das Bad mit großzügigen Bewegungsflächen, einer guten Ausleuchtung, einer Sitzgelegenheit zum Ausruhen sowie rutschfesten Fliesen ausgestattet sein.

Wohnzimmer/ Schlafzimmer

Ein altersgerechtes Wohnzimmer verfügt über stabile Sitzmöbel in komfortabler Höhe, während bei einem altersgerechten Schlafzimmer das Bett von allen drei Seiten erreicht werden können sollte. Ein Lichtschalter neben dem Bett sowie Kommoden mit leicht zu öffnenden Schubladen und großer Abstellfläche liefern zusätzlichen Komfort.


Sonstige Anforderungen an ein seniorengerechtes Zuhause

Nicht nur die baulichen Maßnahmen an Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung sind wichtige Anforderungen für ein altersgerechtes Zuhause. Darüber hinaus kann es im Alter von großem Vorteil sein, wo Sie wohnen. Die Nähe zur örtlichen Infrastruktur, der Nahversorgung und medizinischer Hilfe erleichtert Ihnen den Alltag. Gute Kontakte in Ihrer unmittelbaren Nachbarschaft können neben einem netten Austausch vor allem auch in bedürftigen Situationen hilfreich sein. Haben Sie außerdem noch Familienangehörige in der Nähe, so gibt dies Ihnen zusätzlich ein sicheres Gefühl, im Notfall zeitnah jemanden zu Hilfe bitten zu können.

Wohnen Sie etwas abgelegen und haben keine Familie in der Nähe, so kann es eine Überlegung wert sein, in naher oder ferner Zukunft eine Haushalts- bzw. Pflegehilfe zu engagieren. Dies kann eine gute Option sein, um sich den Alltag komfortabler und auch sicherer zu gestalten.


Leicht umsetzbare Maßnahmen für altersgerechtes Wohnen

Es müssen nicht gleich aufwendige und kostenintensive Umbaumaßnahmen sein, um Ihr  Zuhause altersgerecht zu gestalten. Es gibt auch folgende einfache und schnell umsetzbare Möglichkeiten, mit denen Sie Ihre Wohnung bereits etwas seniorengerechter machen können.

  • Sperrige und ungenutzte Einrichtungsgegenstände entsorgen
  • Ggf. Möbel umstellen, um größeren Nutzen aus den Räumen schaffen
  • Kabel so verlegen, dass Stolperfallen beseitigt werden
  • Sitzerhöhung mit Haltegriffen am WC anbringen
  • Rutschfeste Matten in Küche und Bad auslegen, um Rutschgefahr bei Nässe zu vermeiden
  • Ein Großtastentelefon und/ oder Seniorenhandy mit Haus-Notruf einrichten
  • Geh- und Stehhilfen wie Rollator oder Spazierstock
  • Treppenlift, falls Sie in einem mehrstöckigen Haus wohnen

Größeren Umbau planen: So gehen Sie vor

1. Bedarfs- und Bestandsanalyse

Eine gute Planung die beste Grundlage. Bevor Sie mit verschiedenen Umbaumaßnahmen in Ihrem Heim beginnen, ist es wichtig einen Fahrplan mit klar definierten Zielen für Ihr Vorhaben zu erstellen. Hierfür können Sie sich folgende Fragen stellen:

  • Wo genau sind Umbaumaßnahmen am meisten erforderlich?
  • Welche Bereiche haben dabei Priorität?
  • Gibt es einen bestimmten Zeitrahmen oder eine Reihenfolge für die Arbeiten?

2. Der finanzielle Rahmen

In der Regel spielt auch das Budget eine Rolle, in welchem Umfang ein Umbau umgesetzt werden kann. Nachdem Sie Ihre Prioritäten definiert haben, können Sie diese entsprechend an Ihren finanziellen Rahmen anpassen. So haben Sie im Vorfeld schon die Kostenübersicht über Ihr Vorhaben. Zudem sollten Sie einen zusätzlichen Puffer einzuplanen, um ungeplante Maßnahmen oder Mehrkosten abzudecken.

3. Die richtigen Fachleute und professionelle Unterstützung

Mit zunehmendem Alter wird es immer schwieriger aufwendige Arbeiten selbst durchzuführen. Es gibt spezielle Handwerksbetriebe, welche Erfahrungen mit seniorengerechten Umbauten haben. Diese verfügen über die nötige Expertise, um die Gestaltung Ihres Zuhauses nach Ihren Bedürfnissen umzusetzen.

Ferner gibt es Institutionen, welche Sie zum altersgerechten Umbau beraten können. Örtliche Sozialämter sowie Wohnberatungen und -verbände, welche sich für ältere Menschen einsetzen bieten verschiedene Leistungen an, um Ihren Alltag komfortabler zu gestalten. Ein Beispiel dafür ist das Institut für Sozialdienste (ifs), welches kostenlose Beratungen für barrierefreies Bauen anbietet. 


Finanzierung der Umbauten

Ein Umbau ist mit Kosten verbunden. Es ist daher hilfreich für Sie zu wissen, wieviel ein altersgerechter Umbau kosten kann und welche Zuschüsse oder Förderungen für altersgerechtes Wohnen es gibt. Sollten Ihre Eigenmittel für den Umfang der Maßnahmen nicht ausreichen, so können Sie diese auch finanzieren.

Wie viel kostet altersgerechtes Wohnen?

Die Kosten für einen altersgerechten Umbau hängen stark von den individuellen Maßnahmen ab. Möchten Sie kleinere Arbeiten durchführen, können diese gegebenenfalls bereits mit 1.000 Euro abgedeckt werden. Bei umfangreichen Maßnahmen können die Kosten für den Umbau schnell einen fünfstelligen Betrag erreichen.

Folgende Tabelle gibt Ihnen eine Orientierung über die ungefähren Kosten für Umbaumaßnahmen für altersgerechtes Wohnen:

Maßnahme

Ungefähre Kosten

Rutschfeste Fliesen verlegen

Ab 100 €/m²

Bodengleiche Dusche

Ab 1.200 €

Badewanne mit Tür

Ab 4.000 €

Anpassung der Türbreiten

Ab 600 €/ Tür

Montage von neuen Lichtschaltern/ Steckdosen

Ab 100 €/ Stück

Versetzen von Lichtschaltern/ Steckdosen

Ab 50 €/ Stück

Barrierefreie Küche

Ab 10.000 €

Pflegebett mit Aufstehfunktion

Ab 4.000 €

Handlauf/ Stützgriff

Ab 100 €/ Stück

Treppensitzlift

Ab 4.000 €

Zuschüsse und Förderung für altersgerechtes Wohnen

In jedem Bundesland gibt es Förderungen für Umbauten und Zuschüsse für altersgerechtes Wohnen, sodass es sich auf jeden Fall lohnt, sich diesbezüglich auf der Seite Ihres Bundeslands zu informieren.

Üblicherweise handelt es sich bei einer Förderung für altersgerechtes Wohnen um ein zinsgünstiges Darlehen, welches ausschließlich für die Umsetzung der Umbaumaßnahmen eingesetzt wird. Voraussetzungen, Details und Höhe der Fördermittel sind dabei abhängig vom jeweiligen Bundesland.

Die Stadt Wien setzt beispielsweise ein Alter des Antragsstellers von mindestens 60 Jahren sowie eine Nutzfläche der Wohnung von 22 bis 150 m2 für eine Förderfähigkeit voraus. Das Land Kärnten wiederum weist darauf hin, dass die zu sanierende Wohnung eine Fläche von 200 m² nicht überschreiten darf und die Maßnahmen mindestens Kosten in Höhe von 2.000 € netto betragen müssen.

Finanzierung mit Kredit

Nachdem Sie die Kosten für die geplanten Umbaumaßnahmen Ihres altersgerechten Zuhauses kalkuliert haben, so stellt sich die Frage wie der Umbau finanziert werden kann. Auf was Sie bei der Kreditaufnahme im Alter achten sollten erfahren Sie im weiterführenden Ratgeber Kredit aufnehmen im Alter.

Finanzierung mit Privatkredit:

Übersteigen die Umbaukosten Ihre Eigenmittel, so können diese durch einen Privatkredit, auch Ratenkredit oder Konsumkredit genannt, finanziert werden. Die Kreditsumme bei dieser Finanzierungsart liegt häufig zwischen 1.000 und 50.000 Euro, welche inklusive Fixzinsen innerhalb von einem bis zehn Jahren in Raten zurückgezahlt wird. Eine Besicherung für den Kredit ist aufgrund der Kreditsumme in der Regel nicht erforderlich.

Finanzierung mit Sanierungsdarlehen:

Sollten die Kosten weit über diese Summen liegen und teure Sanierungsmaßnahmen decken, so lohnt sich eine Immobilienfinanzierung in Form eines Sanierungsdarlehens. Hierbei handelt es sich um ein Immobiliendarlehen, bei welchem Ihre Immobilie als hypothekarische Besicherung dient und Ihr Bundesland häufig Zuschüsse gewährt. Diese können je nach Bundesland einmalig, als laufende Annuitätenstützungen oder seltener als unverzinste Direktdarlehen erfolgen.

Tipp: Gerne unterstützt Sie ein Wohnbau-Finanzexperte in Ihrer Nähe  bei der Suche nach der passenden Finanzierung. Nutzen Sie als ersten Anhaltspunkt der monatlichen Kreditrate und den zu bezahlenden Zinsen den nachfolgenden Infina Online Kreditrechner.


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Neubau: Altersgerechtes Wohnen von Anfang an planen

Im Idealfall berücksichtigen Sie bereits bei Ihrem Vorhaben Haus bauen bzw. Immobilienkauf in Österreich altersgerechte Baumaßnahmen. So sparen Sie sich später den finanziellen, arbeitsintensiven Aufwand und können möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben in Ihren eigenen vier Wänden führen.

  • Barrierefreiheit und modularer Aufbau: Neben dem Verzicht auf Stufen und anderen Unebenheiten sollte bereits in der Planung eines Neubaus eine modulare Gestaltung der Räume umgesetzt werden. Dies ermöglicht eine bessere Anpassung an die Wohnbedürfnisse im Alter.
  • Türbreiten und Bewegungsspielraum: Achten Sie auf eine Türbreite von mindestens 90, besser 100 cm, sowie genügend Bewegungsfreiraum zwischen den Einrichtungsgegenständen.
  • Treppen: Ist ein Treppenbau nicht zu vermeiden, so ist ein Handlauf zum Abstützen unverzichtbar. Bietet der Treppenaufgang ausreichend Platz und verläuft er gerade, so kann später problemlos mit einem Treppenlift aufgerüstet werden.
  • Bad: Bei der Badgestaltung sollte bereits vorab überlegt werden, wo Sanitärartikel (Waschbecken, Badewanne, Dusche) platziert sind, sodass genügend Bewegungsspielraum im Raum vorhanden ist. Eine bodenebene Dusche verschafft Ihnen jetzt schon Komfort.
  • Grundriss: Ferner ist es sinnvoll eine eher übersichtliche Wohnfläche von bis zu 100 m² zu wählen, statt einer ausladenden Größe von beispielsweise 200 oder 250 m². Dafür kann es aber durchaus sinnvoll sein, eine kleine zusätzliche Wohnung in den Neubau zu integrieren, welcher als Mietobjekt eine zusätzliche Einnahmequelle darstellt oder auch als Wohnraum für eine Pflegekraft dienen kann.
  • Elektroinstallation: Beachten Sie bei der Elektroinstallation, elektrische Rollläden und Fensteröffner sowie Steckdosen und Lichtschalter in einer Höhe von 85 cm zu integrieren.
  • Böden: Das Verlegen von rutschfesten Bodenbelägen erspart Ihnen später diese Maßnahme zur Vermeidung von Unfällen.

Altersgerecht wohnen – Checkliste

In folgender Liste sind die wichtigsten baulichen Voraussetzungen für altersgerechtes Wohnen zusammengefasst:

  • Barrierefreier Zu- und Ausgang durch Wohnen auf einer Etage oder Aufzug
  • Treppenlift und Handläufe in mehrstöckigen Häusern ohne Aufzug
  • Schwellen- und stolperfreie Gestaltung der Wohnräume
  • Gute Ausleuchtung in der gesamten Wohnung
  • Lichtschalter und Steckdosen in bequemer Höhe (ca. 85 cm)
  • Breite Türen für komfortablen Durchgang mit Rollstuhl (90 – 100 cm)
  • Genügend Bewegungsspielraum zwischen den Einrichtungsgegenständen
  • Altersgerechte Küche
  • Rutschfeste Bodenbeläge
  • Sicherheitsgriffe im Badezimmer
  • Bodenebene Dusche mit Sitzmöglichkeit und/oder Badewanne mit Tür
  • Stabile Sitz- und Liegemöbel mit komfortabler Höhe in Wohn- und Schlafzimmer
  • Nähe zur örtlichen Infrastruktur und Nahversorgungsmöglichkeiten
  • Nähe zu Hilfspersonen, z. B. Nachbarschaft, Familie oder Pflegebetreuung
  • Großtastentelefon bzw. -handy mit Notruf-Funktion

Altersgerechtes Wohnen: Frühzeitige Vorsorge lohnt sich

Viele Menschen ziehen es vor möglichst lange die Vertrautheit der eigenen vier Wände zu genießen und sich auch im Alter ein selbständiges Leben zu bewahren. Ein altersgerechter Umbau erfüllt diesen Wunsch und hat den schönen Nebeneffekt sowohl die Lebensqualität im Alter zu heben, als auch eine Wertsteigerung an Ihrer Immobilie vorzunehmen. Nicht zuletzt gibt es die Möglichkeit eine Haushaltshilfe und/oder eine Pflegebetreuung zuhause zu engagieren, sodass Sie in einer seniorengerechten Wohnung bis ins hohe Alter leben können.

Es gibt je nach Gegebenheiten und Bedürfnissen verschiedene kleinere und größere Möglichkeiten Ihr Zuhause altersgerecht zu gestalten. Häufig sind diese mit höherem finanziellem Aufwand verbunden, welcher sich aber hinsichtlich Sicherheit und Wohnkomfort im Alter auszahlt. Idealerweise sorgen Sie schon frühzeitig vor, indem Sie einige bauliche Voraussetzungen für altersgerechtes Wohnen bereits beim Bau oder Kauf Ihrer Immobilie berücksichtigen.

Bildquellen: pikselstock/ Shutterstock.com, Travelpixs/ Shutterstock.com, Robert Kneschke/ Shutterstock.com, Dmytro Zinkevych/ Shutterstock.com
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Über den Autor: Mag. Peter Hrubec
Position: Prokurist

Die Neugier für neue Themen, die die Finanzdienstleistung bewegen, zieht sich wie ein roter Faden durch meine berufliche Laufbahn. Bei AXA Equity & Law war ich für die Markterschließung in Österreich sowie die Einführung der betrieblichen Vorsorge zuständig. Im Anschluss daran beschäftigte ich mich als geschäftsführender Gesellschafter von Nova Portfolio Management mit innovativen Vermögensanlage-Konzepten. Seit dem Jahr 2009 bin ich als Prokurist bei Infina schwerpunktmäßig in den Bereichen Product Consulting, sowie der Vertriebs- und Bankenbetreuung verantwortlich. Darüber hinaus liegt mein Fokus auf rechtlichen Fragestellungen, die den österreichischen Kreditmarkt in Österreich betreffen sowie der Analyse von Markt- und Zinsentwicklungen.

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