Zinsentwicklung und Prognosen

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Autor: Mag. Harald Draxl
Kategorie: Zinsen
Datum: 13.08.2021

Wie werden sich die Zinsen in den nächsten Jahren entwickeln? Werden Änderungen Einfluss auf aktuelle und zukünftige Wohnkredite haben? Grundsätzlich können Zinsen über kurz oder lang sehr stark schwanken, vor allem in den nächsten 2-3 Jahren sind unterschiedlichste Szenarien denkbar. Unsere Experten liefern Ihnen dazu eine interessante Prognose.

Einfach erklärt: Was sind Zinsen?

Zinsen werden von Banken bei Bereitstellung eines Kredites/Darlehens als Entgelt verlangt. Gut zu wissen: Verbraucher sind bei Zinsanpassungen durch den Kreditgeber besser geschützt als Unternehmer.

Mittlerweile gibt es zahlreiche Arten von Zinsen und alle haben ihre eigene Berechnungsgrundlage. Einige sind so simpel, dass ein Taschenrechner ausreicht, andere hingegen sind viel komplexer. Für diese Fälle gibt es zum Beispiel diverse Zinsrechner im Internet. Man kann zwischen Kredit-, Bausparvertrags- und Sparbuchzinsen unterscheiden:

Ratgeber

Zinsrechner: Zinsen berechnen und vergleichen

Kreditzinsen

Wenn Sie einen Kredit aufnehmen, müssen Sie eine Gegenleistung bringen. Diese wird im Kreditvertrag meist in Form eines Kreditzinses vereinbart. Kreditzinsen zahlen Sie somit als Gegenleistung für das geborgte Geld, das Sie vom Kreditgeber erhalten.

Bausparvertragszinsen

Im Gegenzug zu den Kreditzinsen erhalten Sie bei Abschluss eines Bausparvertrages die sogenannten Bausparvertragszinsen. Dabei leihen Sie der Bausparkasse Geld und bekommen im Gegenzug Guthabenzinsen retour.

Sparbuchzinsen

Ähnlich wie bei den Bausparzinsen erhalten Sie bei Eröffnung eines Sparbuches Zinsen von der Bank. Hier leihen Sie der Bank Geld und bekommen dafür Zinsen. 


Der EURIBOR-Zinssatz und seine Zinsentwicklung

Im Kreditbereich spricht man häufig von EURIBOR-Zinssätzen. Der EURIBOR ist ein sogenannter Indikator, zu dem sich die Geldhäuser refinanzieren und in weiterer Folge Kreditmittel an den Endkunden oder Firmenkunden vergeben.

Unter Refinanzierung versteht man die Geldbeschaffung der Banken, damit sie Kredite vergeben können. Es gibt unterschiedliche Quellen, bei denen sich Banken refinanzieren können. Häufig leihen sich Banken Geld von den Notenbanken wie der europäischen Zentralbank. Kreditinstitute können sich aber auch über andere Geschäftsbanken oder Sparer refinanzieren.

Bausparkassen refinanzieren sich häufig durch Kundeneinlagen in Form von Bausparverträgen. Aber ganz gleich, woher die Refinanzierung kommt, die Kreditinstitute zahlen dafür ebenso einen Zins und haben somit dementsprechende Zinskosten. Bei der weiteren Kreditvergabe an Kunden verrechnen die Banken dann zusätzlich zu den Zinskosten einen Aufschlag (Marge). Dieser Aufschlag verbleibt bei der Bank und ist die sogenannte Zinsspanne. 


Die Zinsentwicklung in Österreich 2021

Die aktuelle Zinssituation ist seit Jahren durch niedrige Zinsen gekennzeichnet. In den letzten 20 Jahren sieht man derartige Niedrigzinsen vor allem in Japan. Auch in Europa und somit in Österreich haben wir ein äußerst niedriges Zinsniveau. Seit dem Jahr 2015 gibt es sogar eine Zinsanomalie in Form von sogenannten Negativzinsen, die seit 2019 sogar die sehr langfristigen Zinsen am Markt für Zinstauschgeschäfte (EUR-Swapsätze) erreicht haben.

Dort sind die Werte Anfang 2021 auf historische Tiefststände gefallen, ehe eine konjunkturelle Erholung sowie Spekulationen über eine baldige Drosselung der Anleihenkäufe bis Ende März (USA) bzw. Mai (Europa) am langen Ende zu Zinsanstiegen führte. Danach folgte wieder ein Rückgang, da die Märkte bereits verfrüht damit begonnen haben, zukünftige Ausstiege aus der aktuell noch expansiven Geldpolitik einzupreisen. Störfrequenzen mit Zinsspitzen am langen Ende bleiben jedoch immer wieder stärkere Arbeitsmarktdaten oder Einkaufsmanagerindizes. Auf der anderen Seite Bremsen der Vormarsch der Corona-Delta-Variante, Lieferengpässe und Personalmangel.

Die gute Nachricht dabei: Die Geldpolitik der Fed und EZB bleibt nach wie vor expansiv, zumal die Notenbanker nur von einer vorübergehenden Inflationsspitze ausgehen und dann wieder mit einer Normalisierung des Preisgefüges rechnen. Allerdings bleiben Restrisiken, sollte sich die inflationäre Phase länger hinziehen. Diese verunsichern zwischenzeitlich immer wieder die Anleger. Volatile Zinssätze am langen Ende sind die Folge. Hingegen der 3-Monats-Euribor verhielt sich bis dato noch unbeeindruckt und verharrte bei rund -0,55 % (August 2021)

Doch Vorsicht: Es kann auch anders kommen. Der 3-Monats-Euribor und auch die anderen Euriborsätze hängen davon ab, zu welchen Konditionen Banken bereit sind, sich am Geldmarkt gegenseitig Gelder zu leihen. Angenommen es kommt, beispielsweise durch eine Bankenkrise in Süd/Südost-Europa wo derzeit Hitze und Waldbrände wüten, zu steigenden Risiken, dass die eine Bank der anderen das Geld nicht zurückzahlen kann. In der Folge wird dann wohl keine Bank mehr bereit sein, der anderen gegen Negativzinsen (fürs Geldverleihen müssen sogar Zinsen bezahlt werden) noch Geld zu borgen. In so einem Fall kann es zu starken Zinsanstiegen kommen. Beispielsweise war dies im Herbst 2008 nach der Megapleite der Großbank Lehman Brothers der Fall.

Neben den Zinssätzen spielt die aktuelle Situation der einzelnen Bank noch eine Rolle. Müssen Banken sich aufgrund von Bonitätsverschlechterungen teurer refinanzieren, dann werden Sie versuchen, die höheren Kosten auf die Konditionen beim Neuabschluss abzuwälzen. Auch könnten Banken zwischen Kreditnehmern mit besseren und schlechteren Bonitäten unterscheiden und den schlechteren bei Neuabschluss deutlich höhere Zinsen verrechnen.

Allerdings kristallisierte sich immer mehr eine V-förmige Konjunkturerholung heraus. Schrumpfte im zweiten Quartal 2020 die Wirtschaftsleistung des Euroraums um 14,4 %, so folgte ein Jahr später nun eine Erholung um 13,7 %. Getragen vom Service-Sektor, der ein starkes Aufholpotenzial entfaltet, verzeichnete die Privatwirtschaft der Eurozone gemäß Daten von IHS Markit im Juli 2021 das stärkste Wachstum seit Juni 2006. Der Auftragseingang wies sogar das höchst Plus seit Mai 2000 auf. Somit ist eine Inflationsrate von 2,2 % im Juli in der Eurozone noch moderat. Dies erklärt auch, weshalb beispielsweise der 20-Jahres-EUR-Swapsatz mit 0,22 % (13.08.21) entsprechend unter dem Jahreshoch von 0,60 % (19.04.21) liegt.

Allerdings stellen Warenknappheiten, Lieferengpässe, möglicherweise überzogene Lohnrunden (Lohn-Preis-Spirale) Risiken dar, die vor allem schnell am langen Ende zu Zinsanstiegen führen können.

Lesen Sie mehr in unserem Ratgeber zum Thema aktueller Zinssätze

Aktuelle Kreditzinsen & Zinssätze in Österreich


Zinsentwicklung bei der Immobilienfinanzierung

Bei Immobilienfinanzierungen muss man zwischen kurzfristigen und langfristigen Zinsen unterscheiden: Bei einem langfristigen Zinssatz handelt es sich um einen Zinssatz, der über einen längeren Zeitraum (5-30 Jahre) angewendet wird. Kurzfristige Zinssätze beziehen sich meist auf eine Laufzeit von bis zu 12 Monaten. Damit verbundene Finanzierungen gelten daher als variable Kredite und werden laufend angepasst.

Die kurzfristigen Zinsen blieben im Euroraum heuer noch weiter niedrig, da die EZB nicht will, dass die Zinsen der Konjunktur vorauseilen. Eine diesbezügliche Aussage der EZB-Chefin, Christine Lagarde, zeigte offensichtlich bis heute Wirkung. Anders verhalten sich die Zinsen am langen Ende, sprich 10- bis 30-jährige EUR-Swapsätze. Während die Euriborsätze von der EZB relativ gut gesteuert werden können, sofern es keinerlei Verwerfungen am Interbanken-Geldmarkt gibt, ist das Pricing am langen Ende ein wesentlich komplexerer Prozess:

Faktoren sind hier Zins- und Inflationserwartungen, Entwicklung der Bonität von Banken und Staaten (Wie agieren die Rating-Agenturen?), aktuelle Konjunktur- und Inflationsdaten sowie die Ausgänge von Staatsanleihen-Auktionen. Diese Faktoren halten im August 2021 die Zinsen am langen Ende noch niedrig. Das kann sich schlagartig ändern, sobald die Stimmung der Marktteilnehmer umschlägt.

Haben Sie derzeit einen Kredit mit variablen Zinsen, können Sie das aktuell noch sehr niedrige Fixzinsniveau nutzen, um Ihren Kredit gegen zukünftige Zinssteigerungen abzusichern. Die beste Möglichkeit dafür ist ein Wechsel auf einen Fixzinskredit.

Info

Variable Finanzierungen an Verbrauchern müssen an einen Indikator gebunden sein, der von der Bank anzugeben ist. Die getroffene Zinsvereinbarung kann bis zum Ablauf der Finanzierung vom Kreditgeber nicht einseitig geändert werden. Gegen negative Marktentwicklungen z. B. einen kräftigen Zinsanstieg, kann sich ein Kreditnehmer jedoch nur durch Abschluss einer Zinsabsicherung schützen, wie zum Beispiel mit einer Fixzinsvereinbarung. Der Kreditzins wird dann auf eine Laufzeit von 5-30 Jahren fixiert.

Zinsen berechnen: Das sollten Sie wissen

Möchten Sie Ihre Zinsen selbst berechnen, kann dies unter Umständen ein schwieriges Verfahren werden: Viele Daten, die für die Berechnung nötig sind, stehen Privatpersonen vor dem ersten Gespräch mit der Bank nämlich gar nicht zur Verfügung.

Gut, dass es unseren Infina Zinsrechner gibt. Berechnen Sie kostenlos Ihre Zinsen und ersparen Sie sich damit unnötiges Kopfzerbrechen:

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Die Zinsentwicklung in Europa

Die Corona-Krise hat einen reifen Konjunkturzyklus mit solidem Wachstum und zu erwartenden (weiteren) Leitzinserhöhungen in den USA und im weiteren Verlauf auch in Europa abrupt beendet. Nachdem Staaten und Notenbanken den Lockdown-Folgen mit billionenschweren Programmen weltweit entgegenwirkten und mit der Lockerung der Seuchenbekämpfungsmaßnahmen eine Wiederbelebung des Dienstleistungssektors einsetzte, trifft nun plötzlich eine starke Nachfrage auf ein durch Lieferkettenunterbrechungen begrenztes Angebot. Die Folge sind Lieferverzögerungen, Teuerung, Personalmangel, etc.. Die US-Inflation ist mit 5,4 % für kritische Betrachter bereits „außer Kontrolle“, während jene in Europa mit 2,2 % noch tolerierbar ist. Die Geldpolitik der EZB bleibt somit weiterhin expansiv, während in den USA immer wieder die Drosselung der Anleihenkäufe im Gespräch ist.

In Europa bleibt aber das Zinsniveau kurzfristig noch immer auf historisch niedrigem Niveau. Kredite sind günstig und beflügeln damit vor allem den Immobilienmarkt, auch in Österreich.


Langfristige Zinsprognose: Was kann passieren?

Prognose der Zinsentwicklung bis 2022

Mit steigenden Impfraten wurden die wirtschaftsfeindlichen Maßnahmen zur Corona-Eindämmung weltweit schrittweise abgebaut. Es hat sich eine starke Erholungsdynamik entfaltet, welche im Frühjahr 2021 zu einem zwischenzeitlichen Hoch bei den Zinsen am langen Ende führte. Nachdem die Marktzinsen der Geldpolitik zu weit vorauseilten, kam es zu einer Scheitelbildung. Nun sind in Europa die Zinsen am langen Ende am Rückzug, wobei mit weiteren Rückgängen auch die Gegenbewegungen zunehmen. Störfaktoren sind immer wieder zu starke Arbeitsmarktdaten und Inflationstrends. Auf der anderen Seite begrenzen Vormarsch der Corona-Delta-Variante und Kapazitätsengpässe in Industrie und Dienstleistungssektor die Wachstumspotenziale.

Einerseits muss die EZB ihre Glaubwürdigkeit als Währungshüterin beibehalten und bei nachhaltig stärkeren Abweichungen der Inflationsrate von 2 % nach oben entgegenwirken. Erste Schritte wären eine Drosselung der Anleihenkäufe und eine Anhebung des Einlagezinses um beispielsweise 0,15 Prozentpunkte auf -0,35%. Doch je länger EZB und auch die Fed mit konkreten Reaktionen auf die aktuelle Inflationsrate abwarten, desto drastischer können die Maßnahmen dann ausfallen und auch die Kreditmärkte negativ beeinflussen.

Auf der Bankenseite in Österreich müssen noch die möglichen Folgen des herannahenden Regelwerks Basel IV abgewartet werden. Jedenfalls könnte dies eine höhere Eigenmittelunterlegung für Kredite bedeuten. Banken würden dann noch strenger als heute zwischen guten und schlechten Bonitäten differenzieren. Dann wären Immobilienkreditnehmer mit ausreichender Bonität mit höheren Risikoaufschlägen als heute konfrontiert und die Zinsspreads zwischen guten und schlechten Bonitäten würden sich ausweiten.

EZB-Prognose zur Zinsentwicklung

Die Europäische Zentralbank (EZB) muss im Euroraum auf Stabilität setzen, um den Wunsch nach einer kontrollierten Inflation umsetzen zu können. Bei nachhaltiger Überschreitung des gewünschten mittelfristigen symmetrischen Inflationsziels von 2 % können die Leitzinsen angehoben werden. Doch bevor der Hauptrefinanzierungssatz eines Tages angehoben wird, werden zuerst einmal die Anleihenkäufe gedrosselt und eingestellt. Ein nächster Schritt wäre dann die Anhebung des Einlagenzinses auf Überschussreserven der Banken bei der EZB. Letzteres wäre der Auftakt steigender Euribor-Sätze. Erst dann folgt eine Anhebung des Hauptrefinanzierungssatzes (derzeit bei null Prozent). Nach aktueller Einschätzung wäre dies frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2023 der Fall.                                                                                                                                                   

Konkrete Zinsprognosen der EZB existieren nicht. Die weitere Leitzinsentwicklung wird nur von Dritten, also von der EZB unabhängigen Analysten, erstellt.

Was es allerdings gibt und intuitiv auch ein mögliches Zinsszenario vermittelt, sind regelmäßige Inflations- und Wachstumsprognosen. Angesichts der schweren Einschätzbarkeit der Dauer der COVID-19-Pandemie und damit einhergehend der Ausnahmesituation für die Wirtschaft, sind derzeit auch für die EZB-Experten Prognosen ein schwieriges Unterfangen.

Derzeit haben wir eine Konjunkturerholung mit Nebenwirkungen, da die globalen Lieferketten noch lange nicht alle intakt sind und es auf dem Seeweg an Transportcontainern mangelt. Auch bleiben die Langzeitimmunisierung bei den Impfungen sowie die Auswirkung von Corona-Mutationen abzuwarten. Im schlimmsten Fall droht eine weitere Lockdown-Welle mit schweren konjunkturellen Folgen. Dann würde die EZB unter Umständen ein weiteres Unterstützungsprogramm auflegen. Da zukünftig auch der Klimawandel geldpolitisch berücksichtigt wird, erscheint ein mögliches Greenbond-Aufkaufprogramm plausibel.

Da in der dynamischen Erholungsphase die Inflationsprognosen der EZB sehr moderat waren, deutet dies eher auf Bereitschaft zu neuen Programmen im Notfall hin als auf das „Tapering-Thema“. So veröffentlichte die EZB im Zuge der Pressekonferenz vom 10. Juni 2021 folgende Inflationsprognosen für den Euroraum: 1,9 % für 2021; 1,5 % für 2022 und 1,4 % für 2023.

Das BIP-Wachstum sollte zwar in den Jahren 2021 und 2022 bei je 4,6 bzw. 4,7 % liegen, doch 2023 kühlt sich das Wachstum wieder auf 2,1 % ab – eine Modellrechnung, die sich rasch ändern kann, sollte die Corona-Deltavariante zum Wirtschaftsfaktor werden.

Die Zinsentwicklung in den nächsten 20 Jahren

Es können keine Prognosen über Zinsentwicklungen der nächsten 10 bis 20 Jahre aufgestellt werden. Die Kapitalmärkte sind viel zu beweglich. Schon kleinere Krisen können Prognosen über Nacht komplett widerlegen. In den letzten 50 Jahren hat es im Schnitt alle 7-8 Jahre eine merkliche Krisensituation an den Weltfinanzmärkten gegeben. Die letzte Wirtschaftskrise war 2008, also schon vor 13 Jahren. Nun befinden wir uns in einer neuen Krise, in der die Karten letztendlich wieder neu gemischt werden.

Baufinanzierung: Mögliche Zinsprognosen

Derzeit sind zwei Szenarien möglich. Im Falle starker Konjunktur und nachhaltiger globaler Inflation steigen zuerst einmal die Zinsen an langen Ende kräftig an, gefolgt von den Euriborsätzen wenn sich die Hinweise auf ein Handeln der EZB verdichten.

Hingegen im Falle eines erneuten Abschwungs könnte es zu neuen Unterstützungsprogrammen seitens der EZB kommen. Eine langjährige Niedrigzinsphase („Japan-Szenario“) wäre dann nicht ausgeschlossen.

Auf der Bankenseite wären zunehmend höhere Risikoaufschläge und Liquiditätskosten der Banken die größte Gefahr für steigende Zinssätze im Bereich Wohnbaufinanzierung. Die Nutzung von noch verfügbaren exzellenten Konditionen für langfristige Fixzinsbindungen sollten also unbedingt geprüft werden. Die Wohnbau-Finanz-Experten der Infina informieren Sie gerne hierzu.

Mit einer Fixzinsvereinbarung haben Sie die bestmögliche Kalkulationsbasis für Ihre monatlichen Verpflichtungen. Das ist in so unsicheren Zeiten wie diesen wichtiger denn je.

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Bildquellen:  Roman Samborskyi/ Shutterstock.com, Mabeline72/ Shutterstock.com
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Über den Autor: Mag. Harald Draxl
Position: Geschäftsführer

Meine Kreditkompetenz habe ich 1995 durch die Leitung des Gewerbekunden-Centers bei der Creditanstalt AG und seit 1997 als Baufinanzierungs-Spezialist bei der CA Baufinanzierungs-Beratung GmbH aufgebaut. Im Jahr 2002 wurde ich Gesellschafter bei der Infina und ab November 2004 in die Geschäftsführung berufen. Meine Zuständigkeit ist seither die Leitung unseres Vertriebes und der Banken-Kooperationen. Ich beschäftige mich tagtäglich mit den Entwicklungen am österreichischen Kreditmarkt, um unsere gesamte Vertriebsorganisation stets über die besten Produkte und aktuellen Zinssätze für die Kundenberatungen auf dem Laufenden zu halten.

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