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Megatrend - Alterswohnsitz sichern

Aufgrund der steigenden Nachfrage sollte sich die Generation 50plus bereits im Erwerbsleben Gedanken über ihren Alterswohnsitz machen. 

Rund 3 Mio. Österreicher sind derzeit zwischen 45 und 69 Jahre alt und der Anteil der über 50jährigen („Best-Ager“) wird laut Statistik Austria im Jahr 2030 bei 44% liegen. Laut einer bundesweiten Studie von Raiffeisen Immobilien sind 68% der Altersgruppe 45 bis 69 Jahre bereit, kurz vor oder in der Pension ihren Wohnsitz zu wechseln. 12% sind bereits übersiedelt.

Das Problem dabei: In 53% aller Fälle, in denen eine Übersiedlung rund um den Pensionsantritt stattfand, konnte die neue Immobilie durch den Verkaufswert der alten nicht zur Gänze finanziert werden. Das ist vor allem im ländlichen Raum ein Problem. Es treffen nämlich oft 2 unterschiedliche Preisklassen aufeinander. So steht ein zu verkaufendens altes Einfamilienhaus/eine gebrauchte Wohnung einem zu kaufenden seniorengerechten Neubau gegenüber. Vor allem die Ansprüche der Befragten sprechen für Preisaufschläge bei den gewünschten neuen Immobilien. Die meisten wünschen sich eine ruhige, aber gleichzeitig verkehrsgünstige Lage, und die Möglichkeit, die Hobbies in unmittelbarer Nähe auszuüben. 79% wollen eine barrierefreie Ausstattung und 73% eine ökologisch und energieeffiziente Bauweise. Immerhin noch 64% legen Wert auf Ausstattung mit Sicherheitstechnik. Je mehr dieser Kriterien erfüllt sind, desto teurer wird dann auch die neue Immobilie.

Rechtzeitig vorsorgen:   

Um die Preisdifferenz auszugleichen gibt es 2 Möglichkeiten. Entweder rechtzeitig ansparen oder die Differenz per Darlehen finanzieren. So gibt es bei manchen Bausparkassen großzügige Annahmeregelungen bis zu einem hohen Endalter. Noch viel wichtiger ist aber die rechtzeitige Vorbereitung.

Reserven bilden: Zumindest 10% des Einkommens sollten regelmäßig angespart werden, um später als Liquidität zur Verfügung zu stehen.  

Infos zu Immobilienprojekten einholen: Erfolgreiche Immobilienkäufer informieren sich schon im Voraus bei Bauträgern oder Wohnbaugenossenschaften über Projekte im Bereich „seniorengerechtes Wohnen“. Bereits einige Jahre vor Baubeginn sind häufig die ersten Projektunterlagen im Umlauf. Der Kauf vom Reißbrett weg ist zwar mit Risiken (Bauträger-Pleite) behaftet, aber auf diese Weise können vorteilhafte Sonderkonditionen erzielt werden.

Kreditwürdigkeit verbessern: Um im Alter kreditwürdig zu bleiben, ist neben hohen Eigenmitteln auch ein nachvollziehbarer Einkommensstrom vonnöten. Die Pension ist eine Sache, die jedoch z.B. durch zusätzliche Mieteinnahmen oder geringfügige Nebenjobs aufgebessert werden könnte. Damit lässt sich dann unter Umständen ein besonders toller Alterswohnsitz finanzieren.        

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