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Tiny House Finanzierung in Österreich: Möglichkeiten, Kosten & Voraussetzungen im Überblick

Ein Tiny House gilt in Österreich mittlerweile als echte Alternative zum klassischen Einfamilienhaus. Diese Wohnform kann die ideale Lösung für Personen sein, die im Grünen leben möchten, aber kein Haus bauen wollen. Dank der wachsenden Beliebtheit der Tiny Houses steigt auch die Anzahl der Anbieter in Österreich. Doch die Finanzierung kann schwierig sein, da es sich um kein „klassisches“ Haus handelt. Wir fassen in diesem Beitrag zusammen, mit welchen Kosten Sie rechnen müssen, wie ein Tiny House finanziert werden kann und welche rechtlichen Aspekte es beim Bau eines solchen Gebäudes zu beachten gibt.

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Das Wichtigste im Überblick: Tiny House Finanzierung

  • Ein Tiny House bauen ist in Österreich grundsätzlich unkompliziert möglich. Es gibt diverse spezialisierte Anbieter und auch regionale Holzbaufirmen können Ihren Plan vom Tiny House Wirklichkeit werden lassen.
  • Die Kosten für ein Tiny House können sehr unterschiedlich sein, je nach Bauweise, Nutzbarkeit (saisonal oder permanent) und Größe.
  • Sowohl Tiny House als auch Modulhaus können mit einem Kredit finanziert werden. Im Detail kommt es auf die Ausführung (mobil vs. stationär) und das Grundstück (Pacht vs. Eigentum) an, ob ein klassischer Immobilienkredit möglich ist.
  • Wenn Ihnen das Grundstück gehört und es sich dabei um Bauland handelt, erleichtert das die Finanzierung. Für die Finanzierung kommen unterschiedliche Kreditarten in Frage und es gibt Banken, die sich auf die Tiny House Finanzierung spezialisiert haben.
  • Wohnen auf kleinem Raum ist beliebt und liegt im Trend. Minimalismus und Leistbarkeit stehen dabei im Fokus, wobei gleichzeitig auf Funktionalität und Design Wert gelegt wird.
  • Auch bei einem Tiny House ist die Bauordnung zu beachten. Für die meisten Projekte sind ein Einreichplan und eine Baugenehmigung nötig.

Tiny House Kosten in Österreich: Was wirklich anfällt

Ein Tiny House hat üblicherweise weniger als 30 m² Wohnfläche, oftmals sogar unter 20 m² und es ist häufig mobil konzipiert. Manche Tiny Häuser stehen auf Rädern. Das ist besonders flexibel, bringt aber auch Nachteile mit sich (dazu später mehr). Ein Modulhaus hingegen kann ebenfalls sehr klein sein, ist jedoch ein stationäres Gebäude. Gemeinsam haben Tiny- und Modulhaus, dass sie hochgradig vorgefertigt werden und somit, nach der Auslieferung, sehr schnell bezugsfertig sind.

Die Kosten für ein Tiny House in Österreichkönnen sehr unterschiedlich ausfallen. Abhängig davon, ob das Gebäude ganzjährlich bewohnbar sein soll, wie groß es ist und in welcher Ausstattungsqualität es ausgeführt wird, kann ein Tiny House in Österreich zwischen ca. 40.000 und 250.000 Euro kosten.

Beachten Sie bei den Kostenangaben verschiedener Anbieter, dass es sich um „Ab-Preise“ handelt. Für hochwertigere Ausstattung und Zusatzwünsche fallen Aufpreise an. Häufig entspricht der „Ab-Preis“ der belagsfertigen Ausführung. Für die Anlieferung, den schlüsselfertigen Innenausbau und Installationsarbeiten entstehen weitere Kosten.

Neben den Ausgaben für die Anschaffung des Tiny Houses selbst, müssen weitere Positionen eingeplant werden:

  • Grundstück: Ein Baugrundstück kann entweder gekauft oder gepachtet werden. Beachten Sie dabei, dass eventuell Aufschließungskosten zu zahlen sind. Je nach Grundstück fallen weitere Kosten für die Vorbereitung der Bauarbeiten an. Es muss möglicherweise eine Zufahrt hergestellt werden, Bäume müssen eventuell gefällt werden, etc.
  • Fundament: Abhängig von Bauart und Hersteller ist es nötig, eine Bodenplatte zu betonieren. Alternative Möglichkeiten sind ein einfaches Streifenfundament oder ein Schraubfundament.
  • Autostellplatz: Zu einem Tiny House wird typischerweise keine Garage errichtet, aber möglicherweise ein Carport oder ein verdichteter, geschotterter Autostellplatz.
  • Sonstige Außenanlagen: Wenn Sie längerfristig in Ihrem Tiny House leben möchten, werden Sie den Garten gestalten, das Grundstück einzäunen und vielleicht sogar einen Pool bauen. Planen Sie daher auch Budget für die Außenfläche ein.
  • Zuleitungen: Bei den Kosten für Ihr Tiny House sind die Installationen innerhalb des Gebäudes inkludiert. Es müssen jedoch auch Zu- und Ableitungen errichtet werden. Wasser, Kanal, Strom und vielleicht auch Glasfaser müssen von der Grundstücksgrenze bis ins Haus geleitet werden.

Bei der Planung der Kosten für Ihr Tiny House dürfen Sie sich nicht von günstigen „Ab-Preisen“ täuschen lassen. Ein individuelles Angebot ist unerlässlich, um herauszufinden, mit welchen Kosten für das schlüsselfertige Tiny House tatsächlich zu rechnen ist. Holen Sie auch für andere Leistungen (Erdarbeiten, Fundament, etc.) frühzeitig indikative Angebote ein. So können Sie abschätzen, wie teuer Ihr Tiny House in Summe wirklich wird.


Finanzierungsmöglichkeiten in Österreich

Um ein Tiny House kaufen zu können, ist häufig eine Finanzierung nötig. Folgende Möglichkeiten gibt es diesbezüglich:

  • Klassischer Immobilienkredit: Wie bei einem typischen Hausbau wird ein Kredit vergeben. Die Besicherung erfolgt als eingetragene Last im Grundbuch, dafür sind die Kreditzinsen niedriger als bei einem Konsumkredit.

Immobilienkredit

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  • Konsumkredit: Wenn Sie nur einen geringen Betrag (jedenfalls unter 100.000 Euro) als Kreditsumme aufnehmen möchten, kann ein Konsumkredit die ideale Lösung darstellen. Es ist keine grundbücherliche Besicherung nötig.

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1) Dieser Kreditrechner enthält repräsentative Beispielrechnungen und wird von unserem Kooperationspartner CHECK24 zur Verfügung gestellt.

  • Besicherter Kredit: Sie können einen Kredit aufnehmen und, als Alternative zur grundbücherlichen Besicherung, auch andere Sicherheiten einbringen. So könnte beispielsweise ein Bürge haften oder ungenutzte Eigenmittel (Aktiendepot, etc.) dienen als Sicherheit.

Eventuell ist es auch möglich, ein Tiny House per Mietkauf zu erwerben. Dadurch lässt sich die Kreditfinanzierung vermeiden. Meistens ist es jedoch so, dass die Entscheidung zwischen einem Immobilien- und einem Konsumkredit fällt.

Die INFINA Wohnbau-Finanz-Experten wissen, welche Banken für die Tiny-House-Finanzierung in Frage kommen. Gerade bei einem solchen Nischenthema spielen Expertise und Markterfahrung eine besonders wichtige Rolle. Unser Team unterstützt Sie unabhängig und professionell, sodass Sie die optimale Finanzierung für Ihr Tiny House erhalten.


Mobil oder stationär: Welcher Tiny House Kredit passt zu mir?

Die Art der Bauweise ist für die Kreditfinanzierung entscheidend. Denn für ein mobiles Tiny House kann kein Immobilienkredit aufgenommen werden. Voraussetzung für die Finanzierung ist, dass es ein Grundstück im Bauland-Wohngebiet gibt und eine Baubewilligung erteilt wird. So kann die Bank eine Hypothek im Grundbuch eintragen. Grundstück und Gebäude dienen als Sicherheiten.

Modulhaus-Finanzierung

Die Finanzierung für ein Modulhaus ist einfacher als für ein „echtes“, mobiles Tiny House. Das Modulhaus muss im Bauland errichtet werden. Ein Fundament ist nötig und somit gibt es keinen bedeutenden Unterschied zu anderen Einfamilienhäusern. Bauweise und Größe sind zwar anders, doch das Modulhaus wird „ganz normal“, als vollwertige Immobilie, gebaut.

Einer klassischen Immobilienfinanzierung per Hypothekarkredit steht somit nichts im Wege. Der Vorteil besteht darin, dass ein solcher Kredit mit einer langen Laufzeit, teils sogar länger als 30 Jahre, möglich ist. Dadurch fallen die monatlichen Raten geringer aus als bei einem Konsumkredit, dessen Laufzeit deutlich kürzer ist.

Finanzierung Mobiles Tiny House

Ein mobiles Tiny House ist ein bewegliches Gut. Es ist daher nicht möglich, einen Immobilienkredit dafür zu verwenden. Sie können das benötigte Kapital als Privatkredit aufnehmen, wenn Ihnen jemand die entsprechende Summe langfristig borgen kann. Auch ein Konsumkredit ist eine Option. Denn der Kreditbetrag eines solchen Ratenkredits kann frei verwendet werden. Es steht Ihnen somit offen, damit ein Tiny House zu erwerben. Die Nachteile gegenüber einem Immobilienkredit sind die kürzere Laufzeit und die höheren Zinsen. Diese fallen an, da eben keine grundbücherliche Besicherung des Kredits möglich ist.


Welche Banken in Österreich Tiny Houses finanzieren

Prinzipiell bevorzugen Banken Kredite, die mit einem Eintrag im C-Blatt des Grundbuches besichert werden können. Da die Eintragung dieser Last im Grundbuch mit Kosten verbunden ist, sollte je nach Kreditbetrag geprüft werden, ob ein Konsumkredit in Summe die günstigere Alternative darstellt.

Auch Ihre individuelle Situation spielt eine wichtige Rolle. Denn Banken prüfen Ihr Einkommen, Ihre Haushaltsrechnung(Einnahmen und Ausgaben, sonstige Zahlungsverpflichtungen) und vorhandene Sicherheiten (Ersparnisse, etc.). Ebenfalls bedeutend ist, wie Sie das Tiny House nutzen möchten. Wenn durch Vermietung Erträge erzielt werden, ist es einfacher eine Finanzierung zu erhalten.


Förderungen für Tiny Houses in Österreich

Für ein Tiny House können grundsätzlich dieselben Förderungen genutzt werden wie bei einem klassischen Einfamilienhaus. Beziehen Sie die Fördermöglichkeiten jedoch schon in der Planungsphase ein. Denn es gibt mehrere mögliche Stolpersteine bei der Nutzung der Wohnbauförderung. Die vorgegebenen Energiekennzahlen erreicht ein Tiny House normalerweise problemlos. Doch es muss laut Förderrichtlinie beispielsweise in Niederösterreich auch ein modernes Heizsystem eingebaut sein. Bei einem kleinen Tiny House nutzen manche Anbieter jedoch nur eine Elektroheizung. Auch dauerhaftes Bewohnen oder die Mindestgröße von Wohnnutzflächen können K.O.-Kriterien sein.

Bei massiveren, etwas größeren Tiny Houses, die zur dauerhaften Nutzung gedacht sind, kann es deshalb sinnvoll sein, z.B. eine Wärmepumpe als umweltfreundliche Heizung zu nutzen.

Ebenfalls zu beachten ist, dass die Wohnbauförderung nur nutzbar ist, wenn das Gebäude als Hauptwohnsitz genutzt wird. Außerdem muss das Darlehen im Grundbuch eingetragen werden. Wenn Sie ein Tiny House auf einem Pachtgrund errichten, ist eine solche grundbücherliche Besicherung nicht möglich.

Es gibt somit zwar Fördermöglichkeiten, die konkrete Anwendbarkeit muss jedoch unbedingt vorab geklärt werden.


Baurecht, Widmung & Genehmigung in Österreich

Die einfachste und sicherste Methode ist, ein Tiny House auf einem Grundstück im Bauland zu errichten. Dazu ist eine Baugenehmigung nötig. Häufig wird ein Tiny House auch in einer Kleingartensiedlung gebaut. Hier muss besonders genau geprüft werden, welche lokalen Vorschriften es gibt (Bauhöhe, Bebauungsplan, etc.).

Eine Errichtung im Grünland ist nicht möglich. Es gibt regional vereinzelt spezielle Ausnahmen bezüglich des Bauens im Grünland. In Oberösterreich darf beispielsweise ein sogenanntes „Auszughaus“ im Grünland gebaut werden, wenn ein landwirtschaftlicher Betrieb übergeben wurde und die bisherigen Eigentümer daher den Hof verlassen müssen, aber im Bauland des Hofes keine Möglichkeit für einen Zubau besteht.

Während die individuellen Gegebenheiten darüber entscheiden, was, wo und wie gebaut werden darf, bleibt ein Umstand immer gleich. Wenn Ihnen das Grundstück selbst gehört, ist eine grundbücherliche Besicherung möglich. Dadurch ist es einfacher, eine Finanzierung für Ihr Tiny House zu bekommen.

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Tiny House auf Pachtgrund: Chancen & Risiken

Oftmals wird ein Tiny House auf einem Pachtgrund errichtet. Das Pachtgrundstück bleibt im Eigentum des Verpächters. Dieser verpachtet die Grundstücksfläche und erlaubt es dem Pächter, dort ein Tiny House zu errichten. Pachtverträge werden meist auf viele Jahre, teils sogar 100 Jahre, abgeschlossen. So hat der Pächter die Sicherheit, das Grundstück langfristig nutzen zu können.

Der Pächter hat den Vorteil, kein Grundstück kaufen zu müssen. Dafür bezahlt er eine Pacht (monatlich oder jährlich), ähnlich einer Miete. Praktisch ist die Pacht, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie langfristig an diesem Ort wohnen möchten. Manchmal gibt es Pachtgrundstücke auch in besonders schönen Lagen, wo Eigentümer das Grundstück zwar nicht selbst nutzen, aber auch nicht verkaufen möchten.

Ein Risiko besteht darin, dass Sie nicht Grundstückseigentümer werden. Deshalb ist es auch keine grundbücherliche Besicherung möglich. Dadurch kann es schwieriger sein, für ein Tiny House auf einem Pachtgrund einen Kredit zu bekommen.


Tiny House Finanzierung ohne Eigenkapital

Wenn Sie über kein Eigenkapital verfügen, ist die Finanzierung für ein Tiny House potenziell trotzdem möglich. Denn ein Konsumkredit wird unkompliziert vergeben. Es müssen keine umfassenden Sicherheiten nachgewiesen werden. Ihre Bonität als Kreditnehmer wird jedoch trotzdem geprüft. Hinzu kommt, dass ein Konsumkredit für Beträge unter 100.000 Euro in Frage kommt. Bedenken Sie außerdem, dass die monatlichen Kreditraten für Sie leistbar sein müssen, egal ob klassischer Immobilienkredit oder Konsumkredit.

Wenn Sie kein Eigenkapital angespart haben, kann es besser sein, ein Tiny House zu mieten. Eventuell besteht auch die Möglichkeit für einen Mietkauf oder eine Ratenzahlung beim Verkäufer des Gebäudes.


Checkliste Kosten Tiny House

Um anschließend die passende Finanzierung für Ihr Tiny House planen zu können, müssen Sie vorab alle relevanten Kostenpositionen bedenken. Diese können je nach Projekt unterschiedlich ausfallen. Jedenfalls zu beachten sind folgende Aspekte:

  • Grundstückskauf: Kaufpreis, Nebenkosten und eventuelle Aufschließungskosten sind zu beachten. Eventuell muss das Grundstück auch neu vermessen werden.
  • Einreichplanung: In den meisten Szenarien ist es nötig, einen Einreichplan erstellen zu lassen.
  • Grundstücksvorbereitung: Erdarbeiten, die Herstellung einer Zufahrt, die Errichtung eines Autostellplatzes und das Verlegen der Zu- und Ableitungen fällt unter diesen Punkt.
  • Fundament: Je nach Hausmodell ist ein mobiles Fahrgestellt, ein Schraubfundament, Punkt- oder Streifenfundament nötig. Die Fundament-Errichtung geht mit zusätzlichen Erdarbeiten einher.

     

  • Kaufpreis des Gebäudes: Ob Tiny House oder Modulhaus, der eigentliche Kaufpreis ist die größte Kostenposition. Berücksichtigen Sie, ob zum Preis noch Transport- und Möblierungskosten hinzukommen.
  • Außenanlagen: Je nach Planung ist zusätzliches Kapital für die Gartengestaltung (Pool, Zaun, etc.) nötig. Auch Sonderausstattungsmerkmale wie etwa eine Sauna, ein Pool oder eine PV-Anlage sind zu beachten.

Tipps & häufige Fehler bei der Tiny House Finanzierung

Die realistische Kosteneinschätzung ist bei einem Tiny House besonders wichtig. Denn „Ab-Preise“ mancher Hersteller scheinen auf den ersten Blick sehr verlockend, doch die unvermeidbaren Nebenkosten (Grundstück, Bodenplatte, Zuleitungen, Kaufnebenkosten etc.) müssen ebenfalls beachtet werden. Holen Sie daher unbedingt Angebote mehrerer Anbieter ein. Vergleichen Sie diese am besten auch mit lokalen Bauunternehmen, die nicht auf den Tiny-House-Bau spezialisiert sind, denn auch regionale Holzbauunternehmen können ein Tiny House umsetzen.

Informieren Sie sich außerdem darüber, welche Voraussetzungen es in Ihrer Region für den Bau eines kleinen Hauses gibt. Besprechen Sie das Bauvorhaben mit der Gemeinde, da diese die lokale Baubehörde ist.

Dokumentieren Sie bereits in der Planungsphase Ihre Einnahmen und Ausgaben. Erstellen Sie so eine transparente Haushaltsrechnung. Dadurch sehen Sie, wie viel Sie wirklich für die monatliche Kreditrate ausgeben können. Auch für Bankgespräche sind Sie somit gut vorbereitet, denn hier müssen Einnahmen und Ausgaben jedenfalls offengelegt werden.


FAQ: Häufige Fragen zur Tiny House Finanzierung

Ja, selbstverständlich kann ein Tiny House in Österreich mit einem Kredit finanziert werden. Dazu stehen verschiedene Kreditarten offen. Entscheidend ist, eine Bank zu finden, die bereit ist ein Tiny House zu finanzieren.

Die Wohnbau-Finanz-Experten von Infina wissen, welche Banken in Österreich ein Tiny House finanzieren. Wir holen Angebote passender Banken ein und unterstützen Sie dabei, einen individuellen Kredit für Ihr Tiny-House zu erhalten.

Ein Tiny House in Österreich kostet zwischen 40.000 und 250.000 Euro. Je nach Größe, Bauweise und Zusatzkosten (Grundstück, Außenanlagen, Fundament, etc.) können die Kosten sehr unterschiedlich ausfallen.

Für den Bau eines Tiny Houses können Förderungen grundsätzlich zwar genutzt werden, beispielsweise die Wohnbauförderung. Es ist jedoch immer individuell zu prüfen, ob die Voraussetzungen (Einkommensgrenzen, Energieeffizienz, etc.) erfüllt werden.

Ein Tiny House ohne Grundstück kann finanziert werden. Wenn Sie ein mobiles Tiny House kaufen möchten (z.B. zur temporären Errichtung auf einem Schraubfundament oder auf einem Pachtgrund), unterstützen Sie unsere Wohnbau-Finanz-Experten dabei, die passende Finanzierung zu erhalten.

Ein Tiny House kann grundsätzlich als Sicherheit für einen Kredit dienen, jedoch kommt es im Detail darauf an, um welche Art von Grundstück (Pacht oder Eigentum) es sich handelt und ob das Tiny House mobil ausgeführt wird.

Nein, Sie können die Finanzierungsanfrage bereits früher stellen und sollten das auch tun. So können die nötigen Unterlagen in Ruhe vorbereitet werden und es wird frühzeitig geklärt, inwiefern eine Finanzierung grundsätzlich möglich ist.

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Rechtshinweise zu unseren Ratgebern finden Sie in unserer Verbraucherschutzinformation.


Harald_Draxl_Profilbild
Über den Autor: Mag. Harald Draxl
Position: Geschäftsführer

Meine Kreditkompetenz habe ich 1995 durch die Leitung des Gewerbekunden-Centers bei der Creditanstalt AG und seit 1997 als Baufinanzierungs-Spezialist bei der CA Baufinanzierungs-Beratung GmbH aufgebaut. Im Jahr 2002 wurde ich Gesellschafter bei der Infina und ab November 2004 in die Geschäftsführung berufen. Meine Zuständigkeit ist seither die Leitung unseres Vertriebes und der Banken-Kooperationen. Ich beschäftige mich tagtäglich mit den Entwicklungen am österreichischen Kredit- und Immobilienmarkt, um unsere gesamte Vertriebsorganisation stets über die besten Produkte und aktuellen Zinssätze für die Kundenberatungen auf dem Laufenden zu halten.

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