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Wissenswertes zum Thema Wohnbauförderung in Österreich

Wer Wohneigentum schafft und dazu Kredite benötigt, sollte sich mit den einzelnen Fördermöglichkeiten auseinandersetzen. Sowohl Neubauten, Umbauten, Renovierungen aber auch die Anschaffung gebrauchter Wohnungen können unter die Wohnbauförderung fallen.

Wie sieht die Wohnbauförderung aus?

Folgende Varianten sind möglich:

  • Günstige Landesdarlehen
  • Eigenmittelersatzdarlehen
  • Laufende Zuschüsse für Darlehen, die als Annuitäten- und Zinszuschüsse durch die Länder gewährt werden.

In manchen Fällen müssen Zuschüsse nicht mehr zurückbezahlt werden. Außerdem kann ein Bundesland auch anbieten, die Bürgschaft für ein Darlehen zu übernehmen. Eine weitere Unterstützung ist der Wegfall der Grundbucheintragungsgebühr von 1,2% des Darlehensbetrages. Dies gilt bis zu einer maximalen Wohnnutzfläche von 130 m2.

Wer bekommt eine Förderung?

Grundsätzlich haben österreichische Staatsbürger oder diesen gleichgestellten Personen Anrecht auf Förderung. Dabei ist jedoch auf individuelle Höchsteinkommens- und auch Altersgrenzen (z.B. im Falle von Jungfamilienförderung) zu achten. Auch auf die vorgegebenen Wohnflächen muss geachtet werden. Gefördert werden nur Hauptwohnsitze.

Richtiger Einkommensnachweis bei Antrag

Wer Antrag auf Wohnbauförderung stellt, muss einen Einkommensnachweis erbringen. Je mehr Kinder vorhanden sind, desto höher wird das maximal tolerierte Nettoeinkommen. Als Einkommensnachweis für Arbeitnehmer gilt der Jahreslohnzettel des vorangegangenen Kalenderjahres. Vom Jahresbruttobezug werden dann die gesetzlichen Versicherungsbeiträge, Werbungskosten sowie die Lohnsteuer abgezogen.

Bei Selbständigen gilt der Einkommenssteuerbescheid des Vorjahres. Negative Einkünfte sowie Verlustvorträge werden nicht berücksichtigt, jedoch werden auch hier die Einkommensteuer sowie Werbungskosten abgezogen. Nicht zum Einkommen gezählt werden allerdings Familienbeihilfen, Kinderabsetzbeträge, Zuwendungen der Familienförderungen des Landes, Pflegegelder, Waisenpensionen, Studienbeihilfen und Lehrlingsentschädigungen.  

Konkrete Förderung ist Landessache

Je nach Bundesland gibt es unterschiedliche Fördermodelle und Einkommensgrenzen, die dann für die konkrete Förderung ausschlaggebend sind. Deshalb sollten Sie sich bei Förderbedarf gleich mit den Rahmenbedingungen des betreffenden Bundeslandes auseinandersetzen. Generell gilt aber, dass nur dann gefördert wird, wenn die betreffenden Wohnungen auch als Hauptwohnsitz genützt werden. Diesbezüglich führen die Beamten immer wieder stichprobenartige Kontrollen durch.

Hier finden Sie Informationen zu den einzelnen Bundesländern

 

 

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