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Energetische Sanierung der Heizung: Was ist zu beachten?

Im Zuge der ganzheitlichen Sanierung eines Gebäudes ist die energetische Sanierung der Heizung ein wichtiger Bestandteil. Konkret geht es meist um die Umstellung der bisherigen Beheizung hin zu einer effizienten, zeitgemäßen Heizmethode, durch die sich die Energiekosten reduzieren lassen und zusätzlich die Umwelt geschont wird. Doch auch kleine Maßnahmen zur Aufwertung eines bestehenden Heizsystems sind möglich.

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Das Wichtigste im Überblick

  • Eine bestehende Heizung kann durch günstige Sanierungsmaßnahmen einfach aufgewertet werden.
  • In Österreich gibt es derzeit keine bundesweite Pflicht, funktionierende Ölheizungen in Bestandsgebäuden allein aufgrund ihres Alters zu tauschen. Das Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWG) setzt den Rahmen für den Ausstieg aus fossilen Heizsystemen, konkrete Vorgaben und Übergangsregelungen können jedoch, insbesondere im Bestand, durch Landesrecht und Förderbedingungen ergänzt werden. Wer noch mit Öl heizt, sollte daher aktuelle Förderprogramme und regionale Regelungen laufend prüfen.
  • Seit 01.01.2026 steht das Förderprogramm „Sauber Heizen für Alle 2026“ zur Verfügung. Es richtet sich insbesondere an einkommensschwache Haushalte und unterstützt den Austausch fossiler Heizsysteme gegen klimafreundliche Alternativen.
  • Die Finanzierung des Heizungstauschs bzw. der Heizungssanierung sollte unkompliziert möglich sein.

Was gehört zu einer energetischen Sanierung?

Die energetische Sanierung kann entweder als allumfassende Gebäudesanierung erfolgen oder in Form von Einzelmaßnahmen durchgeführt werden.

Typische Maßnahmen, um ein Gebäude energetisch aufzuwerten, sind beispielsweise:

  • Dämmung der Fassade
  • Austausch der Fenster
  • Austausch der Heizung
  • Dämmung des Dachs und der obersten Geschoßdecke
  • Dämmung der Kellerdecke.

Je mehr dieser Maßnahmen umgesetzt werden, desto deutlicher verbessert sich der Heizwärmebedarf der Immobilie. Das sorgt für geringere Heizkosten und eine Aufwertung Ihrer Liegenschaft.


Welche Rolle spielt der Heizungstausch bei der energetischen Sanierung?

Sie können Ihre Immobilie auf verschiedenste Weise beheizen. Teilweise gibt es alte Öl- und Gasheizungen, die nicht nur erhebliche Kosten verursachen, sondern auch die Umwelt schwer belasten. Einerseits liegt der Fokus der energetischen Sanierung darauf, eine moderne, nachhaltige Form der Beheizung zu gewährleisten. Andererseits geht es aber, abseits von der Entscheidung womit geheizt wird, auch darum, mit maximaler Effizienz zu heizen. Das bedeutet, der Aufwand (Kosten, Einsatz von Ressourcen…) für die Wärmeerzeugung soll möglichst gering sein. Das Verhältnis von Input und Output wird somit optimiert.

Heizung und Dämmung aufeinander abstimmen

Hier greifen verschiedene Maßnahmen der energetischen Sanierung ineinander. Je besser ein Gebäude gedämmt ist, desto geringer ist der Heizwärmebedarf. Je geringer der Heizwärmebedarf, mit desto weniger Aufwand kann eine Heizung die gewünschte Raumtemperatur erzeugen. Deshalb ist es häufig sinnvoll, Dämmung und Heizungserneuerung gemeinsam zu planen. So stimmen sie die beiden Aspekte aufeinander ab und wählen eine Heizung, die wirklich zu Ihrem neu gedämmten Haus passt.

Ein gutes Beispiel hierfür sind Wärmepumpen. Diese gibt es in verschiedenen Ausführungen und es ist sinnvoll ein solches Modell zu wählen, welches zu Ihrem Bedarf passt. Andernfalls wäre die Heizung „übermotorisiert“. Das würde zu Leerläufen führen und vermeidbare Anschaffungskosten verursachen.


Die richtige Reihenfolge bei der energetischen Sanierung

Der erste Schritt der energetischen Sanierung ist die Planung der Maßnahmen. Die einzelnen energetischen Sanierungsmaßnahmen sollten aufeinander abgestimmt sein (z.B. Heizung und Dämmung, Dämmung und Fenster, etc.). Am Beginn des Sanierungsvorhabens steht daher meist eine professionelle Beratung für die energetische Sanierung. Diese ist durch einen Baumeister oder einen spezialisierten Energieberater möglich.

Die Sanierung selbst erfolgt dann in mehreren Schritten, wobei es keine definierte Reihenfolge gibt, in der die einzelnen Maßnahmen ausgeführt werden. Meistens wird jedoch „von oben nach unten“ saniert. Das heißt, Sie starten mit der Sanierung bzw. Erneuerung des Daches. Die Heizungssanierung erfolgt, wenn das gesamte Gebäude saniert wird, daher oft zuletzt oder zu einem späteren Zeitpunkt.


Energetische Sanierung der Heizung: Maßnahmen im Überblick

Nicht jede ältere Heizung muss getauscht werden, in einigen Fällen ist tatsächlich eine Sanierung der bestehenden Heizung möglich. Auf Grund der Förderungen, die für einen Heizungstausch bereitstehen, ist jedoch meist eine komplette Erneuerung der Anlage die lohnendere Option, wenn die Heizung nicht erst wenige Jahre alt ist. Nachfolgend finden Sie einige Maßnahmen, die zur Verbesserung einer bestehenden Heizung beitragen können.

Dämmung der Heizungsrohre

Bestehende Heizungsrohre, die frei liegen oder deren Dämmung veraltet ist, verlieren unnötigerweise Wärme. Oft ist eine nachträgliche Dämmung einfach möglich, wenn die Rohre Aufputz verlegt wurden. Dann reicht häufig bereits ein Dämmschlauch aus, um die Effizienz der Heizung zu verbessern.

Alte Heizungspumpen austauschen

Wenn nur die Pumpe getauscht wird, liegen die Kosten typischerweise bei unter 1.000 Euro und gleichzeitig wird die Effizienz der Heizung verbessert. Diese Investition lohnt sich dementsprechend schnell. Der Austausch einer Umwälzpumpe kann schon bei Heizungen, die nur wenige Jahre alt sind, vorteilhaft sein.

Hydraulischer Abgleich

Beim hydraulischen Abgleich wird geprüft, wie hoch die Heizlast ist und welche Vorlauftemperatur nötig ist, um die erforderliche Heizkörperleistung zu gewährleisten. Durch eine diesbezügliche Optimierung lassen sich die Heizkosten senken.

Heizkesseltausch

Seit Ende 2025 läuft die Sanierungsoffensive 2026 weiter mit Schwerpunkt auf dem Kesseltausch (Umstieg von Öl- und Gasheizungen auf erneuerbare Systeme wie Wärmepumpe, Holzheizung oder Fernwärme). Wichtig: Seit 02.02.2026 sind neue Registrierungen und Förderanträge im Rahmen der Sanierungsoffensive nur mehr für den Kesseltausch möglich. Die konkrete Förderhöhe hängt vom jeweiligen Programm und der jeweiligen Zielgruppe ab und ist an Bedingungen sowie Budgetmittel geknüpft.

Bezüglich gesetzlicher Vorgaben gilt: Das Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWG) bildet den Rahmen für den Ausstieg aus fossilen Heizsystemen, sieht jedoch keine pauschale, bundesweite Austauschpflicht für funktionierende Ölheizungen in Bestandsgebäuden allein aufgrund des Alters vor. Welche Vorgaben im Einzelfall relevant sind, kann je nach Bundesland und konkreter Situation unterschiedlich sein. Es ist daher ratsam, sich vor dem Heizungstausch über aktuelle Förderbedingungen und regional geltende Regelungen zu informieren.

Heizungstausch und Umstieg auf erneuerbare Energieträger

Ist Ihre bestehende Heizung rund 20 Jahre oder älter, kann sich ein Umstieg auf ein modernes, erneuerbares Heizsystem wirtschaftlich lohnen, insbesondere bei Öl- oder Gasheizungen. Neue Anlagen arbeiten deutlich effizienter, reduzieren den Energieverbrauch und senken langfristig die laufenden Betriebskosten.

Für einkommensschwache Haushalte steht 2026 das Förderprogramm „Sauber Heizen für Alle 2026“ zur Verfügung. Es unterstützt den Austausch fossiler Heizsysteme gegen klimafreundliche Alternativen wie Wärmepumpen, Holzheizungen oder Fernwärme. Die Förderung ist an bestimmte Einkommensvoraussetzungen gebunden und wird nur solange Budgetmittel verfügbar sind gewährt. Je nach individueller Situation und Landesumsetzung können hohe Zuschüsse möglich sein.

Erweiterung durch Solartechnik

Eine bestehende Heizung kann durch eine Solaranlage zur Warmwasseraufbereitung ergänzt werden. Dazu ist jedoch ausreichend Platz erforderlich. Einerseits für die thermische Solaranlage selbst (z.B. am Dach des Gebäudes) und andererseits für den Wasserspeicher, der ähnlich wie ein Pufferspeicher bei einem Einfamilienhaus meist zwischen 170 und 300 Liter groß ist und in der Regel ca. 2-3 Quadratmeter Platz benötigt.


Wann lohnt sich eine neue Heizung?

Wenn die Heizung Ihres Gebäudes älter als 20 Jahre ist, können Sie davon ausgehen, dass durch eine moderne Heizungsanlage wesentliche Einsparungen hinsichtlich der laufenden Kosten möglich sind, da zeitgemäße Heizungen deutlich effizienter arbeiten. Insbesondere, wenn Sie noch mit Öl oder Gas heizen, lohnt sich die Umstellung jedenfalls häufig binnen weniger Jahre. Sollten Sie sich unsicher sein, ob und wie schnell sich der Heizungstausch rentieren wird, nehmen Sie am besten eine Energieberatung in Anspruch.

Gibt es eine Pflicht zum Heizungstausch?
Derzeit besteht keine bundesweite Verpflichtung, funktionierende Ölheizungen allein aufgrund ihres Alters auszutauschen. Maßgeblich sind das Erneuerbare-Wärme-Gesetz sowie allfällige landesrechtliche Regelungen und Förderbedingungen.


Förderungen für die energetische Sanierung der Heizung

Eine Förderung für die energetische Sanierung ist in ganz Österreich möglich. Denn einerseits gibt es staatliche Fördermittel, die in allen Bundesländern zur Verfügung stehen und andererseits können in einigen Fällen noch zusätzliche, regionale Förderungen (z.B. für die Sanierung eines Gebäudes im Ortskern) genutzt werden.

Zuschüsse

Im Rahmen der Sanierungsoffensive 2026 werden Zuschüsse für thermisch-energetische Sanierungen gewährt. Voraussetzung ist in der Regel ein Bestandsgebäude, das mindestens 15 Jahre alt ist. Gefördert werden Einzelbauteilsanierungen sowie umfassendere Maßnahmen, die zu einer deutlichen Verbesserung der Energieeffizienz führen, etwa durch eine Reduktion des Heizwärmebedarfs um rund 40 %. Die Förderung erfolgt als einmaliger, nicht rückzahlbarer Zuschuss und ist an die jeweiligen Programmbedingungen sowie an verfügbare Budgetmittel gebunden.

Die Sanierungsoffensive 2026 startete im November 2025 und unterstützt thermisch-energetische Sanierungen sowie den Austausch fossiler Heizsysteme („Kesseltausch“) bis längstens 31. Dezember 2026, solange Budgetmittel verfügbar sind. Ab dem 2. Februar 2026 sind neue Registrierungen und Förderanträge im Rahmen der Sanierungsoffensive nur mehr für den Kesseltausch möglich; bereits registrierte Sanierungsbonus-Anträge bleiben davon unberührt. Kleinere regionale oder kommunale Förderprogramme (z. B. für Photovoltaik oder Denkmalschutz) gibt es weiterhin vereinzelt auf Gemeindeebene.

Heizungstausch im Privatbereich

Das Förderprogramm „Sauber Heizen für Alle 2026“ unterstützt einkommensschwache Haushalte beim Austausch fossiler Heizsysteme gegen klimafreundliche Alternativen. Die Online-Registrierung ist seit 01.01.2026 möglich; Registrierungen können – abhängig von den verfügbaren Budgetmitteln – bis längstens 31.12.2026 eingebracht werden. Ergänzend unterstützt die Sanierungsoffensive 2026 den Heizungstausch über den Schwerpunkt Kesseltausch; seit 02.02.2026 sind neue Registrierungen und Förderanträge dort nur mehr für den Kesseltausch möglich. Detaillierte Informationen zu Voraussetzungen und Ablauf finden Sie auf umweltfoerderung.at.

Steuerliche Vorteile

Die Kosten für den Heizungstausch können im Rahmen der energetischen Sanierung steuerlich abgesetzt werden, sofern für den Austausch eine Bundes- oder Landesförderung gewährt wurde. Voraussetzung für die steuerliche Absetzbarkeit ist, dass die Kosten über 4.000 Euro liegen, bzw. bei einem reinen Heizkesseltausch über 2.000 Euro betragen. Sind diese Bedingungen erfüllt, können jährlich 800 Euro (bzw. 400 Euro bei einem reinen Heizkesseltausch) für fünf Jahre automatisch bei der Einkommensteuerveranlagung berücksichtigt werden. Sollten innerhalb dieses Zeitraums weitere geförderte thermisch-energetische Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden, verlängert sich der steuerliche Absetzungszeitraum auf zehn Jahre. Detaillierte Informationen und Antragsmöglichkeiten sind auf den offiziellen Seiten der Umweltförderung verfügbar.


Finanzierung der Heizungssanierung

Obwohl einige Bundesförderungen derzeit ausgeschöpft sind, stehen weiterhin regionale Förderungen zur Verfügung. Es wird empfohlen, sich bei den jeweiligen Landesförderstellen über aktuelle Möglichkeiten zu informieren. Eine Übersicht über die verfügbaren Förderungen finden Sie auf den offiziellen Seiten der Umweltförderung und der Energieinstitute der Bundesländer. Falls die verfügbaren Fördermittel nicht ausreichen oder eine zusätzliche Finanzierung benötigt wird, kann ein praktischer Sofortkredit genutzt werden, der einfach online beantragt werden kann und bestenfalls schon binnen 24 Stunden zur Auszahlung gelangt. Ein solcher Kredit kann problemlos auch als Kredit für Pensionisten beantragt werden. Sollten Sie eine größere Sanierung planen, bei der das gesamte Gebäude umgebaut und thermisch aufgewertet wird, könnten ab ca. 50.000 Euro auch ein Immobilienkredit oder ein Umschuldungskredit in Frage kommen.

Immobilienkredit

Kostenlos und unverbindlich

Dank der Einsparungen, die sich durch die thermische Sanierung ergeben, rechnet sich das Investment insgesamt, trotz der anfallenden Finanzierungskosten, meist bereits binnen weniger Jahre.


Erneuerbare Energieträger: Welches ist das richtige System für die neue Heizung?

Heutzutage gibt es verschiedene Möglichkeiten, um Immobilien effizient und zeitgemäß zu beheizen. Alle Optionen bringen Vor- und Nachteile mit sich und im Zuge einer Energieberatung lässt sich klären, welche Variante für Ihr Eigenheim am besten geeignet ist.

Wärmepumpe

Die Wärmepumpe ist derzeit besonders beliebt und wird auch bei den meisten Neubauten als Heizung verwendet. Die Kosten und der Flächenbedarf für die Aufstellung der Heizung sind überschaubar. Achten Sie jedoch darauf, ein leises Modell zu wählen, um Ihre Nachbarn nicht zu stören. Besonders sinnvoll ist es, die Wärmepumpe – da diese viel Strom verbraucht – mit einer Photovoltaik-Anlage zu kombinieren.

Fernwärme

Der Vorteil einer Fernwärmeheizung besteht darin, dass hier künftig häufig auch ein Anschluss an die Fernkälte möglich sein wird und Sie somit Ihre Immobilie mittel- bis langfristig auch kühlen können. Derzeit ist der Anschluss jedoch in manchen Teilen Österreichs noch nicht möglich.

Pellets

Eine Pelletsheizung bringt den Vorteil mit sich, dass diese Heizungsanlage weitgehend automatisiert funktioniert und in aller Regel als langlebig gilt. Allerdings benötigen Sie einen passenden Raum (Brandschutz-Vorgaben beachten) um die Heizungsanlage zu errichten und die Pellets zu lagern. Ebenso ist es nötig, dass Pellets regelmäßig zu Ihnen angeliefert werden können. Daher ist eine ausreichend breite Zufahrt zu Ihrem Grundstück notwendig.

Holz

Bei einer Holzheizung stehen vielfältige Möglichkeiten offen. Denn abseits des klassischen Kachelofens gibt es beispielsweise moderne Speicheröfen, die für sehr lange anhaltende Wärme sorgen. Mit Abbrand-Automatik ist die Funktionsweise unkompliziert. Eine weitere Option sind wasserführende Kamine, die einerseits den Raum in dem sie sich befinden beheizen, andererseits aber auch Warmwasser erzeugen und an die Heizungsrohre angeschlossen werden können.

Spezieller Pluspunkt: Das sichtbare Spiel der Flammen hinter dem Kaminglas ist besonders schön. Wesentlicher Nachteil: Bei einer Holzheizung müssen Sie manuell einheizen.

Photovoltaik

Eine Photovoltaik-Anlage dient nicht als Heizung, sondern zur Stromerzeugung. Mit diesem Strom kann jedoch eine Wärmepumpe betrieben werden, welche die vorhandene Energie schlussendlich zur Beheizung des Gebäudes nutzt. Eine PV-Anlage ist daher eine sinnvolle Ergänzung zu einer modernen Heizung. Per Heiz-Stab ist es außerdem möglich, mittels des selbst erzeugten Stroms aus der PV-Anlage direkt das Wasser im Pufferspeicher zu erhitzen.


Energetische Sanierung: Heizung modernisieren zahlt sich aus

Die Heizung spielt im Zuge der energetischen Sanierung eines Gebäudes eine absolut zentrale Rolle. Denn veraltete Heiztechniken verbrauchen fossile Brennstoffe, sorgen für Abhängigkeit von Gas- oder Öl-Lieferanten und sind teuer. Für den Austausch der Heizung stehen, je nach Programm und Budgetlage, Fördermittel zur Verfügung. Es gibt unterschiedliche moderne Heizmethoden, die förderbar sind und mit ihrer Effizienz überzeugen.

Besonders häufig werden Wärmepumpen genutzt, wobei hier die Kombination mit einer PV-Anlage besonders sinnvoll ist. In dieser Konstellation wird dann der Strom, welchen die Wärmepumpe verbraucht, mittels der eigenen Photovoltaik-Anlage hergestellt. Doch auch andere Heizmöglichkeiten sorgen für mehr Unabhängigkeit – so etwa ein wasserführender Kamin, der gleichzeitig auch optisch ein echtes Highlight sein kann.

Die Finanzierung der neuen Heizung ist einfach möglich. Denn einerseits gibt es Fördermittel und andererseits ist es in den meisten Fällen unkompliziert, einen Kredit für die Heizung bzw. thermische Sanierung aufzunehmen.


Weitere Fragen

Die Umstellung einer veralteten Heizungsanlage auf eine moderne, effiziente Heizung ist eine Einzelmaßnahme im Zuge der energetischen Gebäudesanierung. Typischerweise werden noch weitere energetische Verbesserungen durchgeführt, beispielsweise das Anbringen einer Wärmedämmung an der Außenfassade.

In Österreich gibt es keinen Zwang, ein Gebäude energetisch zu sanieren. Jedoch ist eine solche Sanierung sehr attraktiv, wenn das Gebäude älter als 20 Jahre ist und bisher keine Sanierungen durchgeführt wurden, denn dann gibt es großes Einsparungspotenzial hinsichtlich der laufenden Energiekosten.

Die Kosten der energetischen Sanierung werden intensiv staatlich gefördert und in weiterer Folge sind wesentliche Einsparungen hinsichtlich der Betriebskosten zu erwarten. Daher lohnt sich grundsätzlich im Regelfall jede energetische Sanierungsmaßnahme. Besonders sinnvoll ist es, mehrere Möglichkeiten zu kombinieren und beispielsweise die Heizung zu erneuern sowie die Fassade zu dämmen.

Es gibt verschiedene Förderungen für energetische Sanierung von Gebäuden. Besonders bedeutend, im Zusammenhang mit der Erneuerung der Heizung, ist die bundesweite Förderung „Raus aus Öl und Gas“.

Bildquellen:  snapshotfreddy / Adobe Stock, Milan / Adobe Stock, baranq / Adobe Stock
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Über den Autor: Hagen Luckert
Position: Geschäftsführer

Meine gesamte berufliche Laufbahn habe ich im Kreditbereich verbracht. Zunächst im Sparkassen- sowie im Großbankensektor in Deutschland. Nach Leitung der Business-Unit Kreditstrategie- und Organisation in einem großen Beratungsunternehmen war ich als Geschäftsführer einer Kreditfabrik tätig. Im Anschluss daran wurde ich als Vorstand in einem Softwareunternehmen für künstliche Intelligenz im Bankenbereich berufen und habe 2019 in die Geschäftsführung von Infina gewechselt. Die ständige Recherche, strukturierte Aufbereitung sowie verständliche Veröffentlichung von allen Fragestellungen rund um das Kreditgeschäft gehören zu den wesentlichen Schwerpunktsetzungen meiner Funktion.

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