Was ist ein Haftrücklass?

  • Top-Zinssatz im Vergleich
  • garantiert keine versteckten Kosten
  • persönlich und kompetent beraten
Flagge Österreich

Österreichs beliebtester
Wohnbau-Finanz-Experte

Häuslbauer kennen das Thema ganz gut. Endlich ist der Hausbau abgeschlossen und die Schlussrechnung ist zu bezahlen. Aber da gibt es noch die Gewährleistungsfrist von drei Jahren und die Verpflichtung des Auftragsnehmers zur Mängelbeseitigung, die man gerne absichern möchte. Diese Absicherung kann man, zumindest teilweise, mit dem Haftrücklass erzielen. Der Haftrücklass ist der Einbehalt eines prozentuellen Teiles des Werklohns zur Sicherstellung von Gewährleistungs- oder Schadenersatzansprüchen des Bauherren.

Gilt der Einbehalt eines Haftrücklass als vertraglich vereinbart, dann ist der Bauherr berechtigt, von der Schlussrechnung (Gesamtpreis zuzüglich Umsatzsteuer) einen Haftrücklass in der vereinbarten Höhe von 2 % einzubehalten. Auch wenn die ÖNORM B2110 vereinbart wurde, steht der Einbehalt eines Haftrücklass zu. Das bedeutet, der Auftragnehmer erhält zu diesem Zeitpunkt einfach weniger Cash. Alternativ könnte der Auftragnehmer ein alternatives Sicherungsmittel zur Verfügung stellen. Beispiel dafür wären eine abstrakte Bankgarantie oder aber eine Versicherung.

___

Disclaimer Dieser Artikel wurde mit größter Sorgfalt erstellt. Dennoch kann der Autor für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereitgestellten Informationen sowie aus deren Verwendung gegebenenfalls entstehenden Schäden keine Haftung übernehmen. Die Informationen sind unverbindlich und stellen die Meinung des Autors dar. Sie sind keinesfalls als Rechtsberatung im Einzelfall zu verstehen oder können eine solche ersetzen.

Zurück