Förderungen für Unternehmen

Unternehmer besprechen Investitions- und Förderplanung mit Tablet im modernen Büro.
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Autor: Mag. Harald Draxl
Kategorie: Corporate Finance
Datum: 18.02.2026

Förderungen für Unternehmen unterstützen österreichische Betriebe, von jungen Unternehmen bis zu etablierten KMU, Investitionen sicher zu planen und Wachstum zu finanzieren. Ob neue Maschinen, innovative Produkte oder digitale Lösungen, staatliche Zuschüsse und Förderprogramme reduzieren das finanzielle Risiko deutlich. Besonders die aws Förderung bietet gezielte Unterstützung für Gründung, Innovation und Digitalisierung. Unternehmen, die Förderungen richtig nutzen, stärken Wettbewerbsfähigkeit, Liquidität und Zukunftssicherheit nachhaltig.

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Das Wichtigste im Überblick: Förderungen für Unternehmen

  • Förderungen für Unternehmen umfassen Zuschüsse, Förderkredite, Haftungen und Zinszuschüsse, die Investitionen in Wachstum, Digitalisierung und Nachhaltigkeit unterstützen.
  • Zuschüsse an Unternehmen sind nicht rückzahlbar und reduzieren direkt die Investitionskosten sowie den Eigenkapitalbedarf.
  • Förderungen werden von Förderstellen wie der Austria Wirtschaftsservice (aws), der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), den Bundesländern und der Europäischen Union bereitgestellt und unterstützen Unternehmensgründung, Innovation und Investitionen.
  • Für den Hotel- und Tourismusbereich können zudem Förderungen bei der Österreichische Hotel- und Tourismusbank Gesellschaft m.b.H. (OeHT) beantragt werden.
  • Förderungen können mit Bankkrediten kombiniert werden, wodurch sich die Finanzierungskosten senken und bessere Konditionen sichern lassen.
  • Eine frühzeitige Planung und Antragstellung vor Projektbeginn ist entscheidend, um Förderungen zu erhalten und erfolgreich zu nutzen.

Welche Förderungen gibt es für Unternehmen? Die wichtigsten Förderarten

Förderungen für Unternehmen sind in Österreich ein wichtiges strategisches Finanzierungsinstrument. Sie helfen Betrieben, Investitionen umzusetzen, Innovationen voranzutreiben und finanzielle Risiken gezielt zu reduzieren. Dies gilt auch besonders für KMUs (Kleine und mittlere Unternehmen) und Selbstständige.

Zuschüsse für Unternehmen sind nicht rückzahlbare Förderungen. Sie werden häufig für Investitionen, Digitalisierung, Innovation und Nachhaltigkeit eingesetzt und verbessern die Liquidität sowie die Eigenkapitalquote von Unternehmen deutlich.

Förderkredite bieten zinsgünstige Darlehen, welche sowohl variabel als auch mit einem Fixzinssatz ausgestaltet werden können. Förderprogramme unterstützen Unternehmen bei Wachstum, Modernisierung und Gründung.

Garantien und Haftungen erleichtern die Kreditvergabe von Geschäftsbanken bei Investitionsvorhaben, da öffentliche Stellen einen Teil des Risikos übernehmen. Damit verbessert sich die Besicherungssituation von Unternehmen.

Besonders wichtig ist die Kombinierbarkeit von Förderungen mit Finanzierungen. Die Verbindung aus Zuschuss, Förderkredit und Bankkredit senkt die Gesamtkosten und reduziert den notwendigen Eigenkapitalbedarf. Das macht ambitionierte Investitionen häufig erst realisierbar und verschafft KMU sowie Gründern den entscheidenden finanziellen Spielraum für ihr Wachstum.


Förderstellen in Österreich: Bund, Länder und EU

Förderungen für Unternehmen in Österreich werden auf Bundes-, Landes- und EU-Ebene angeboten und decken ein breites Spektrum ab. Für Betriebe ist ein strukturierter Überblick wichtig, da viele Förderbausteine für Unternehmen miteinander kombinierbar sind.

Eine zentrale Bundesstelle ist die Austria Wirtschaftsservice (aws), die im Eigentum der Republik Österreich steht. AWS Förderungen umfassen Förderkredite, Garantien und Zuschüsse für Gründung, Investitionen, Wachstum und Digitalisierung.

Die Österreichische Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) ist das spezialisierte Gegenstück zur AWS für Förderungen und Finanzierungen im Hotel- und Tourismusbereich.

Für Unternehmen, die innovationsgetrieben sind, ist die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) die wichtigste Adresse. Sie steht ebenfalls im Eigentum der Republik Österreich und fördert gezielt Innovation sowie Forschung & Entwicklung.

Ergänzend unterstützt das Arbeitsmarktservice Österreich (AMS) Unternehmen mit Förderungen für Personalaufbau, Qualifizierung und Beschäftigung, etwa durch Lohnkostenzuschüsse oder Weiterbildungsprogramme.

Zusätzlich bieten die Bundesländer eigene Landesförderungen, beispielsweise für Investitionen, Digitalisierung oder Umweltmaßnahmen. EU-Förderprogramme runden das Angebot für größere Projekte ab.


Förderungen für Unternehmen nach Themenbereichen

Förderungen für Unternehmen lassen sich in Österreich nach strategischen Themenbereichen gliedern. Dieses Verständnis hilft Betrieben, passende Programme gezielt zu identifizieren und Förderungen nicht isoliert, sondern als Teil der Unternehmensstrategie zu nutzen.

Zu den zentralen Bereichen zählen Investitionen, Innovation & Forschung, Digitalisierung sowie Ökologisierung. Auch die Förderung von Unternehmertum und Selbstständigkeit spielt eine wichtige Rolle, vor allem bei der Unternehmensgründung und in der Wachstumsphase. Je nach Schwerpunkt stehen unterschiedliche Instrumente zur Verfügung, etwa im Rahmen der aws Förderung oder über Landes- und EU-Programme.

Durch diese thematische Einordnung erkennen Unternehmen schneller, welche Förderbereiche strategisch relevant sind und wie sich unternehmerische Investitionen gezielt unterstützen lassen.

Förderungen für Investitionen

Förderungen für Investitionen sind in Unternehmen ein zentraler Baustein zur Finanzierung von Maschinen, Anlagen oder beispielsweise auch bei der Standorterweiterung. In Österreich stehen dafür verschiedene Programme zur Verfügung, die sich ideal ergänzen lassen.

Ein Beispiel sind geförderte Kredite über die Austria Wirtschaftsservice (aws), wie etwa der aws erp-Kredit. Dieser bietet zinsgünstige Finanzmittel mit flexiblen Laufzeiten und tilgungsfreien Anlaufjahren für Investitionen in Gründung, Modernisierung, Wachstum und Innovation.

Neben Krediten gibt es Investitionsprämien und Zuschüsse, die einen Teil der förderbaren Kosten übernehmen und nicht rückzahlbar sind. Solche Zuschüsse reduzieren den finanziellen Druck bei größeren Investitionen und verbessern die Liquidität.

Typische geförderte Investitionen sind:

  • Maschinen und Anlagen
  • Produktionsmittel und IT-Systeme
  • Standorterweiterungen und Modernisierungen

Ein aktuell verfügbares Programm im Jahr 2026 ist beispielhaft die AWS Wachstumsinvestition. Dieses Förderprogramm unterstützt Unternehmen bei wachstums- und innovationsorientierten Investitionsprojekten.

Durch die Kombination aus Förderkrediten und Zuschüssen lässt sich die Finanzierung von Investitionen strategisch optimieren und der Eigenmittelbedarf reduzieren.

Förderungen für Digitalisierung

Förderungen für die Digitalisierung in Unternehmen unterstützen Betriebe bei IT- und Softwareprojekten, der Einführung neuer Systeme und der Optimierung digitaler Geschäftsprozesse. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Cybersicherheit, da Investitionen in IT-Security, Datenschutz und Systemstabilität förderfähig sind und strategisch stark an Bedeutung gewonnen haben.

Ein bundesweites Förderbeispiel ist in Österreich die Initiative KMU.DIGITAL & GREEN. Sie fördert kleine und mittlere Unternehmen bei Digitalisierungsstrategien, Prozessautomatisierung und IT-Sicherheitsmaßnahmen, von der Analyse bis zur Umsetzung. Die Zuschüsse übernehmen einen Teil der Projektkosten und reduzieren das Investitionsrisiko.

Auch Beispiele von regionalen Programmen setzen eindeutige Schwerpunkte:

  • Wien fördert über die Wirtschaftsagentur Wien digitale Investitionen inklusive IT-Security.
  • Tirol unterstützt Umsetzungsprojekte der digitalen Transformation.
  • Die Steiermark stärkt über die SFG digitale Infrastruktur und Sicherheitslösungen.
  • Salzburg fördert Digitalisierungs- und IT-Security-Projekte im Rahmen seiner Digitalisierungsoffensive.

Diese Förderungen ermöglichen es Unternehmen, technologische Modernisierungen schneller umzusetzen, finanzielle Belastungen zu reduzieren und die digitale Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu sichern.

Förderungen für Innovation & F&E

Förderungen für Innovationen in Unternehmen unterstützen Betriebe bei der Entwicklung neuer Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle. Ziel ist es, nachhaltige Wettbewerbsvorteile zu schaffen und Marktchancen frühzeitig zu nutzen. Innovationsförderungen setzen häufig bei Prototypen, Pilotprojekten oder neuen Produktionsprozessen an.

Davon zu unterscheiden sind gezielte Programme und Zuschüsse für Forschung und Entwicklung. Hier steht die systematische technische oder wissenschaftliche Weiterentwicklung im Mittelpunkt, etwa bei experimenteller Entwicklung oder technologischer Grundlagenarbeit.

Eine wichtige Rolle spielt dabei die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), beispielsweise mit dem Basisprogramm 2026 für unternehmensgetriebene F&E-Projekte. Weitere Förderimpulse kommen von der aws im Bereich Innovationsfinanzierung sowie von EU-Programmen für technologieorientierte Unternehmen. So entstehen attraktive Rahmenbedingungen für Betriebe, die gezielt in Innovation und Forschung investieren möchten.

Förderungen für Nachhaltigkeit und Ökologisierung

Förderungen zur Nachhaltigkeit und Ökologisierung für Unternehmen unterstützen Investitionen in klimafreundliche Technologien und energieeffiziente Lösungen. Gefördert werden Maßnahmen zur Energieeffizienz, Nutzung erneuerbarer Energien und CO₂-Reduktion, die langfristig Kosten senken und zur ökologischen Transformation beitragen.

Ein zentrales bundesweites Programm ist die Umweltförderung im Inland (UFI). Diese bietet nicht rückzahlbare Zuschüsse für Photovoltaik, Wärmepumpen, energieeffiziente Anlagen und die Modernisierung von Betriebsgebäuden. Damit wird die Förderung klimafreundlicher Investitionen gezielt unterstützt.

Auch auf Landesebene werden konkrete Programme angeboten. Ein Beispiel ist die „Umweltförderung des Landes Oberösterreich für Betriebe“, die Unternehmen bei Investitionen in energieeffiziente Technologien, erneuerbare Energiesysteme und nachhaltige Produktionsprozesse unterstützt. Diese Zuschüsse ergänzen Bundesförderungen und stärken regionale Investitionsvorhaben.

Umwelt- und Klimaschutzförderungen lassen sich in Österreich häufig mit Förderkrediten kombinieren. Dadurch sinken Finanzierungskosten, und Unternehmen können nachhaltige Investitionen schneller und wirtschaftlich sicher umsetzen.


Förderungen für Selbstständigkeit und Unternehmensgründung

Förderungen zur Erlangung der Selbstständigkeit unterstützen Gründer und neue Unternehmen beim Aufbau eines tragfähigen Geschäftsmodells. Neben finanzieller Unterstützung und Zuschüssen erhalten Selbstständige Zugang zu qualifizierter Beratung und geförderten Finanzierungen, die den Unternehmensstart erleichtern.

Eine zentrale Rolle spielt das Austria Wirtschaftsservice (aws) mit Förderungen, etwa durch Gründungskredite und Zuschüsse für innovative Start-ups. Ergänzend bietet das Arbeitsmarktservice Österreich (AMS) Förderungen wie das Unternehmensgründungsprogramm für Personen auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Auch die Wirtschaftskammer Österreich (WKO) sowie regionale Förderstellen der Bundesländer unterstützen die Gründer mit Zuschüssen und Beratung.

Man unterscheidet zwischen Unternehmen in der Gründungsphase und Bestandsunternehmen. Während Förderprogramme für die Gründungsphase den Unternehmensstart erleichtern, unterstützen Bestandsförderungen Wachstum und Weiterentwicklung.


Zuschüsse vs. Förderkredite: Unterschiede und Kombinationen

Zuschüsse für Unternehmen sind nicht rückzahlbare Förderungen, die gezielt für bestimmte Projekte gewährt werden. Sie reduzieren direkt die Investitionskosten und werden häufig für Digitalisierung, Innovation oder nachhaltige Investitionen eingesetzt. Voraussetzung ist ein konkretes Vorhaben mit klar definierten förderfähigen Kosten. Gleichzeitig können Zuschüsse bei kombinierten Finanzierungsmodellen als Eigenmittelersatz wirken, wodurch sich ein notwendiger Kreditbetrag reduziert und bessere Finanzierungskonditionen möglich werden. Ein Förderkredit für ein Unternehmen ist ein Darlehen mit verbesserten Konditionen gegenüber klassischen Bankkrediten. Ein Förderkredit bietet niedrigere Zinssätze und tilgungsfreie Startphasen, wodurch sich die Finanzierungskosten reduzieren und die Liquidität geschont wird. Zusätzlich sind bei bestimmten Programmen auch Zinszuschüsse möglich, bei denen ein Teil der Zinskosten eines Bankkredits von der Förderstelle übernommen wird.

Besonders effektiv ist die Kombination aus Zuschuss, Förderkredit und klassischem Bankkredit. Der Zuschuss reduziert den Eigenmittelbedarf und verbessert die Bonität, während Förderkredit und Bankkredit gemeinsam die Gesamtfinanzierung abdecken. Dadurch profitieren Unternehmen von günstigeren Konditionen und einer stabilen Finanzierungsstruktur.

Ein konkretes Beispiel ist die Kombination eines aws ERP-Kreditprogramms des Austria Wirtschaftsservice (aws) mit einem Zuschuss aus der Umweltförderung im Inland (UFI) des Bundes, abgewickelt über die Kommunalkredit Public Consulting. Diese Kombination wird 2026 etwa für Photovoltaik- oder Energieeffizienzprojekte genutzt und senkt die Investitions- und Finanzierungskosten deutlich.

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Voraussetzungen für Förderungen für Unternehmen

Die Voraussetzungen für Förderungen für Unternehmen hängen von der Unternehmensgröße, der Branche und dem Standort ab. Viele Programme richten sich an KMU gemäß EU-Definition, während größere Betriebe bei strategischen Projekten ebenfalls förderfähig sein können. Voraussetzung ist in der Regel ein Unternehmenssitz oder eine Betriebsstätte in Österreich sowie ein klar definiertes Investitionsvorhaben.

Entscheidend sind der Projektbezug und das sogenannte Anreizprinzip. Die meisten Förderungen werden nur gewährt, wenn der Antrag vor Projektbeginn gestellt wird. Unterstützt werden vor allem Projekte in Digitalisierung, Innovation, Nachhaltigkeit oder Wachstum. Für eine aws Förderung gilt es als Voraussetzung, dass die Gesamtfinanzierung gesichert, ausreichende Bonität vorhanden und das Unternehmen wirtschaftlich stabil ist.

Wichtige Einreichunterlagen sind:

  • Businessplan und Projektbeschreibung mit wirtschaftlichem oder technologischem Nutzen
  • Investitionskonzept mit Kostenplan und Zeitrahmen
  • Finanzunterlagen und Planungsrechnung zur Beurteilung der wirtschaftlichen Stabilität

Eine strukturierte Vorbereitung ist ein „Muss“ und erhöht die Förderfähigkeit deutlich. Wer Projekt, Finanzierung und Unterlagen frühzeitig vorbereitet, verbessert die Chancen auf eine erfolgreiche Förderzusage durch die Förderstelle erheblich.


Antragstellung: So sichern sich Unternehmen Förderungen

Wer Förderungen für Unternehmen beantragen möchte, muss den Antrag vor Projektbeginn stellen. Dieses Anreizprinzip ist eine zentrale Voraussetzung, da Förderungen nur für Vorhaben gewährt werden, die noch nicht begonnen wurden. Der aws Förderantrag erfolgt in der Regel online über das Förderportal und wird von der zuständigen Förderstelle geprüft.

Ein Förderkredit für ein Unternehmen wird meist über die Hausbank beantragt und mit der Förderung einer Förderstelle kombiniert. Förderstellen wie die Austria Wirtschaftsservice (aws), die österreichische Hotel- und Tourismusbank (ÖHT), die Österreichische Kontrollbank (OeKB), Landesförderstellen oder die Europäische Investitionsbank unterstützen durch Zuschüsse, Zinsvorteile oder Haftungen. Die Hausbank bleibt dabei Finanzierungspartner, während die Förderstelle die Konditionen verbessert.

Diese Fehler sollen bei der Antragstellung vermieden werden:

  • Projektbeginn vor Antragstellung, wodurch die Förderfähigkeit entfällt
  • Unvollständige oder unklare Unterlagen, die zu Verzögerungen oder Ablehnung führen
  • Fehlende Finanzierungsbestätigung, etwa durch fehlende Eigenmittel oder Bankfinanzierung
  • Unpassende Förderprogramme, die nicht zum Projekt oder Unternehmen passen

Eine strukturierte Vorbereitung und Abstimmung mit einem Kreditvermittler sowie einem spezialisierten Förderberater erhöht die Erfolgschancen auf eine Förderzusage und sichert optimale Förder- und Finanzierungskonditionen.


Förderungen für Unternehmen richtig nutzen

Förderungen für Unternehmen sind ein wirkungsvolles Instrument, um Investitionen, Innovation und Wachstum des Betriebs finanziell abzusichern. Besonders Zuschüsse für Unternehmen reduzieren den Eigenkapitalbedarf und verbessern die Gesamtfinanzierung nachhaltig. Programme wie die aws Förderung ermöglichen zusätzlich günstige Kredite und bessere Finanzierungskonditionen.

Entscheidend ist eine frühzeitige Planung und strukturierte Vorbereitung, noch vor Projektbeginn. Unternehmen, die Förderungen strategisch nutzen und professionelle Beratung einbeziehen, sichern sich finanzielle Vorteile und stärken ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig.


Häufige Fragen zu Förderungen für Unternehmen in Österreich

Förderungen für Unternehmen umfassen Zuschüsse, Förderkredite, Haftungen und Zinszuschüsse. Sie unterstützen Investitionen in Digitalisierung, Innovation, Nachhaltigkeit, Gründung und Wachstum auf Bundes-, Landes- und EU-Ebene.

Eine aws Förderung ist Teil des Förderprogramms des Austria Wirtschaftsservice zur Unterstützung von Unternehmen. Es umfasst Zuschüsse, Förderkredite, Garantien und Beteiligungen für Gründung, Investitionen und Innovation.

Ja, es gibt spezielle Programme zur Förderung von Selbstständigkeit und Unternehmensgründung. Diese bieten Zuschüsse, Kredite und Beratungsleistungen für Gründer und Ein-Personen-Unternehmen (EPU).

Ja, Zuschüsse für Unternehmen lassen sich in vielen Fällen mit Förderkrediten und Bankkrediten kombinieren. Dadurch sinken Finanzierungskosten, und der Eigenkapitalbedarf wird deutlich reduziert.

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Die Inhalte unserer Ratgeberartikel wurden gewissenhaft erarbeitet, stellen aber keine Rechts- oder Steuerberatung dar und ersetzen eine solche auch nicht. Rechtliche und steuerliche Rahmenbedingungen können sich laufend ändern, und auch bei aller Sorgfalt können Fehler nicht ausgeschlossen werden. Eine Haftung des Autors für daraus resultierende Schäden ist ausgeschlossen.


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Über den Autor: Mag. Harald Draxl
Position: Geschäftsführer

Meine Kreditkompetenz habe ich 1995 durch die Leitung des Gewerbekunden-Centers bei der Creditanstalt AG und seit 1997 als Baufinanzierungs-Spezialist bei der CA Baufinanzierungs-Beratung GmbH aufgebaut. Im Jahr 2002 wurde ich Gesellschafter bei der Infina und ab November 2004 in die Geschäftsführung berufen. Meine Zuständigkeit ist seither die Leitung unseres Vertriebes und der Banken-Kooperationen. Ich beschäftige mich tagtäglich mit den Entwicklungen am österreichischen Kredit- und Immobilienmarkt, um unsere gesamte Vertriebsorganisation stets über die besten Produkte und aktuellen Zinssätze für die Kundenberatungen auf dem Laufenden zu halten.

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