Statistik Austria: Wohnkosten steigen

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Die Inflation in Österreich stieg im letzten Jahr um 2%. Insbesondere die Wohnkosten tragen Ihren Teil dazu bei.

Ein Bericht der Statistik Austria vom 18. Juli 2018 zeigt: Nicht nur die Konjunktur, sondern auch der Preisanstieg ist im Aufschwung. Es ist schon länger bekannt, dass Immobilienpreise und Mieten in Österreich immer teurer werden, allein in Wien stiegen die Mieten in den letzten zehn Jahren um rund ein Drittel. Der Bevölkerung könnte mehr Geld übrig bleiben, wären die steigenden Wohnkosten nicht.

„Speziell für junge Menschen ist die Wohnungssuche oft eine Herausforderung. Hingegen profitieren langjährige Mieter von Altverträgen“
- Mag. Lukas Sustala, Ökonom bei Agenda Austria

Im internationalen Vergleich liegt Österreich aber nach wie vor im Mittelfeld: Während Österreicher 18,4 Prozent Ihres Haushaltseinkommens für Wohnen aufwenden müssen, sind es Deutschland 27,4 Prozent. Trotzdem sind steigende Mieten ein Problem: Vor allem in Ballungsräumen wie Wien ist die Situation sehr problematisch. Der Vorschlag einer stärken Regulierung wird daran aber nichts ändern, es brauche mehr zusätzlichen Wohnraum. 2017 wurden in Wien rund 8.000 neue Wohnungen gebaut, nötig wären aber mindestens doppelt so viele gewesen.

Es braucht mehr Angebot

IWF (Internationale Währungsfonds) lieferte dazu eine Analyse: Es gibt verschiedene Gründe für steigende Immobilienpreise, in Österreich ist etwa ein überdurchschnittlich strenges Mietrecht das Problem. Auch, dass das Angebot nicht auf die größere Nachfrage nach Immobilien reagiert, trägt zu den immer höher werdenden Preisen bei. Österreich brauche statt Regulierung eher mehr Angebot, so das Fazit von IWF.

„Das Problem am Mietmarkt lässt sich einzig und allein über ein höheres Angebot lösen“, ist sich auch Lukas Sustala sicher. „Mietpreisregulierungen bremsen auf lange Sicht notwendige Investitionen in zusätzlichen Wohnraum aus. Was wir brauchen, ist eine Politik, die neue Bauvorhaben möglich macht und nicht erschwert.“ Sustala erklärt zudem, dass die exzessiven Bauvorschriften, insbesondere bei der Energieeffizienz, die Errichtungskosten vor allem beim Neubau stark in die Höhe getrieben haben - mit entsprechenden Folgen für die Leistbarkeit für einkommensschwache Gruppen.

(Quelle: APA-OTS, Agenda Austria)

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