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Wohnbauförderung in der Steiermark

Die Wohnbauförderung ist bei einer Wohnbaufinanzierung nach wie vor sehr beliebt. Die Voraussetzungen, Förderarten und Förderhöhen unterscheiden sich allerdings von Bundesland zu Bundesland. Hier die wichtigsten Informationen für das Bundesland Steiermark:

Gefördert werden der Bau von Eigenheimen sowie der Ersterwerb von Eigentumswohnungen, aber auch Mietwohnungen und Mietkaufwohnungen, Wohnheime, Sozialmietwohnungen und die Hausstandsgründung von Jungfamilien.

Förderdarlehen für Ersterwerb von Eigentumswohnungen (Wohnbauscheck)

Förderungen erhalten Erstkäufer einer Wohnung, die durch einen befugten Bauträger mit Zustimmung des Landes Steiermark errichtet wurde.

Zudem werden auch Bauträger bei Umsetzung ökologischer Maßnahmen gefördert. Die Förderung kann spätestens 3 Jahre nach Erteilung der Benützungsbewilligung beantragt werden.

> maximal 2.900 EUR/m²Wohnnutzfläche an Gesamtbaukosten beim Verkauf aller Wohnungen laut Verkaufsprospekt inkl. Grund, Tiefgarage und USt
> mind. 30m² bis max. 150m² Wohnnutzfläche

Einkommensobergrenzen (netto, jährlich)

  • Single-Haushalte: 38.600 EUR
  • ab 2 Personen (Ehepaar oder Lebensgemeinschaft): Einkommensgrenze des Bewerbers max. 57.900 EUR
  • jede weitere Person: Erhöhung um je 4.500 EUR/Jahr
  • Einschleifregelung: Bei Überschreitung der Einkommensgrenze um je 900 EUR wird die Förderungshöhe jeweils um 20% verringert
Details

Der Wohnbauscheck ist ein Förderdarlehen des Landes mit einer Laufzeit von knapp über 25 Jahren und einer Verzinsung von 3% jährlich (für Erstkäufer).
Die Höhe beträgt 750 EUR/m² angemessener Nutzfläche für

  • einen 1-4 Personenhaushalt: max. 90m²
  • jede weitere Person: Erhöhung der Nutzfläche um 10m²

Wurde einem Bauträger ab Juli 2006 die Baugenehmigung erteilt, dann winken für die Umsetzung ökologischer Maßnahmen noch zusätzlich 150 EUR/m² Nutzfläche an Förderdarlehen.

Zusätzliche Förderungen in Höhe von 3.700 oder 7.400 Euro gibt es bei 2 bzw. 3 oder mehreren Kindern.

Rückzahlung:

Halbjährlich beginnend nach Benützungsbewilligung oder bei früherem Bezug der Wohnung, jedoch spätestens 3 Jahre nach Erteilung der Förderungszusage. Die Rückzahlung steigt alle 5 Jahre progressiv an, beginnend mit halbjährlich 2% des Darlehensbetrages. Nach 5 Jahren steigt die Rückzahlung auf halbjährlich 2,5% und danach erhöht sich alle 5 Jahre die Rückzahlung auf 4,0% (21. bis 25. Jahr)

 
Eigenheimförderung bei Neuerrichtung
Förderberechtigte Personen:
  • Liegenschafts- oder Wohnungseigentümer
  • Bauberechtigte (bzw. nahe Angehörige, wie z.B. Ehegatten, Lebensgefährten, Eltern, usw.)
  • mit österreichischer Staatsbürgerschaft oder Gleichstellung
Kriterien
  • Ganzjährige Bewohnungen des Eigenheims         
  • Energieeffizienz ausreichend
  • Bei aneinander gebauten Eigenheimen: Trennung der einzelnen Gebäude hat ab Fundamentplattenoberkante über die gesamte Gebäudehöhe zu erfolgen. Die Ausführung im Dachbereich muss den brandschutztechnischen Maßnahmen entsprechen.
  • Anteile der nicht-geförderten Baukosten müssen durch Eigenmittel, Eigenleistungen oder Darlehen abgedeckt sein
  • Keine abgeschlossene Bauführung zum Zeitpunkt der Einbringung des Ansuchens
  • Einkommensgrenze darf nicht überschritten werden
Einkommensobergrenzen (netto, jährlich) des Bewerbers:
  • Single-Haushalt: 34.000 EUR
  • 2 Personen: 51.000 EUR
  • jede weitere Person: Erhöhung der Einkommensgrenze um je 4.500 EUR
  • Einschleifregelung: Bei Überschreitung der Einkommensgrenze um je 900 EUR wird die Förderungshöhe jeweils um 20% verringert

Wie und in welcher Höhe wird gefördert?

Art der Förderung: Nicht rückzahlbare Förderbeiträge - diese Beiträge können auch als Zuschuss zu einem Darlehen oder Kredit eines Kreditinstitutes in fünffacher Höhe des Förderungsbeitrages mit einer zumindest 10jährigen Laufzeit ausbezahlt werden.

  • für Singles: maximale Förderung in Höhe von 10.000 EUR
  • für Paare: 10.400 EUR
  • für Jungfamilien: 12.000 EUR
  • für jede weitere nahestehende Person: 500 EUR
  • Zusätzliche Auszahlungen: jeweils 2000 EUR bei
    Passivhausstandard oder Holzkonstruktion
    Errichtung von Eigenheimen in einem Siedlungsschwerpunkt
    Errichtung von Eigenheimen in Berggemeinde
    Errichtung von Eigenheimen in Gruppen  
 
Jungfamilienförderung bei Hausstandsgründung

Gefördert wird die Hausstandsgründung, sofern diese nicht länger als ein Jahr zurückliegt.

Achtung: Die für die Haushaltsführung notwendigen Einrichtungsgegenstände müssen beim Wohnungserwerb bereits gekauft sein.

Wer bekommt diese Jungfamilienförderung?    
  • Ehepaare, die zum Zeitpunkt der Einreichung das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet haben
  • Unverheiratete Partner und AlleinerhalterInnen, die das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und für mindestens ein Kind sorgepflichtig sind        
  • Familien, mit drei oder mehr Kindern und Familien mit einem behinderten Kind 
  • Menschen mit schwerer Behinderung (mindestens 80 % Erwerbsminderung), die das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet haben   
Voraussetzungen:
  • Ansuchen innerhalb eines Jahres nach Hausstandsgründung
  • Vorliegen der Österreichischen Staatsbürgerschaft oder Gleichstellung

Hinweis: gleichgestellt = das sind Angehörige aller EU-Länder samt den aufenthaltsberechtigten Familienmitgliedern sowie Staatsangehörige der Länder Island, Liechtenstein, Norwegen und Schweiz oder Personen mit behördlich festgestellter Flüchtlingseigenschaft

Förderung

nicht geförderte Eigentumswohnungen (und Einrichtung) oder Bauarbeiten an Eigenheim und Wohnung
Höhe 22.500 EUR | Gesamt-ZZ: 6.366 EUR | Laufzeit 10 Jahre

Ersterwerbs einer geförderten Eigentumswohnung samt Einrichtung
Höhe 15.000 EUR | Gesamt-ZZ: 4.244 EUR | Laufzeit 10 Jahre  

Kauf eines nicht geförderten Eigenheimes samt Einrichtung
Höhe 7.500 EUR  | Gesamt-ZZ: 1.069 EUR | Laufzeit 5 Jahre

Zinsenzuschuss (ZZ) des Landes von 5% auf Kredite in der Höhe bis 22.500,- EUR

 

Weitere Informationen zu den Förderungen in der Steiermark sowie die nötigen Formulare für einen Förderungsantrag als Download finden Sie hier

Zusätzliche Unterlagen:
Broschüre Zukunft des Wohnens.pdf

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Stand: Februar 2018

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