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Zinsmodell

Der Preis für einen Kredit ist der Zins. Je nachdem ob der Kreditnehmer mehr oder weniger Sicherheit benötigt, kann er aus unterschiedlichen Zinsmodellen wählen. Allerdings ist nicht jedes Zinsmodell auch bei jedem Kreditinstitut erhältlich.

Der variable Zins

Das wohl gängigste Zinsmodell am österreichischen Kreditmarkt ist der variable Zins. Der variable Zins besteht dabei aus einem Referenzzinssatz sowie der im Kreditvertrag bei Verbrauchern verbindlich vereinbarten Kreditmarge der Bank. Da sich der Referenzzinssatz - zum Beispiel der 3-Monats-Euribor - regelmäßig ändert, ändert sich auch der variable Kundenzins. Der variable Zins kann sowohl ansteigen als auch sinken. Der Kreditnehmer trägt somit das vollständige Zinsänderungsrisiko. Im Gegenzug, ist allerdings der Einstiegszins geringer als bei anderen Zinsmodellen. Ist ein variabler Zins vereinbart, so ist eine vorzeitige Kreditrückzahlung - unter Einhaltung der vertraglichen Kündigungsfrist - jederzeit möglich.

Zinsunter- und Zinsobergrenze, die Zinsbandbreite

Bei der Vereinbarung einer Zinsbandbreite – die man vor allem bei Bausparkassen aber auch bei ausgewählten Banken antrifft – wird für den Kundenzins eine Unter- und eine Obergrenze vertraglich fixiert. Der Kreditnehmer trägt somit einerseits nur ein begrenztes Zinsänderungsrisiko, andererseits verzichtet er auch auf den Vorteil ganz niedriger Zinsen. Innerhalb der Zinsbandbreite schwankt der Kundenzins – wiederum abhängig vom vereinbarten Referenzzinssatz zuzüglich der vereinbarten Marge des Kreditinstituts.

Der fixe Zins

Das derzeit vergleichsweise beliebteste Zinsmodell ist der Fixzins. Dabei vereinbart der Kreditnehmer mit dem Kreditinstitut für einen längeren Zeitraum von beispielhaft 10, 15 oder 20 Jahren einen festen Zinssatz, der sich während der Fixzinsperiode auch nicht ändern kann. Erst nach der Fixzinsperiode erfolgt die Zinsbildung wie bei einem variablen Zins, wobei die Marge der Bank nach der Fixzinsperiode im Kreditvertrag bereits frühzeitig fixiert wird. Je länger die Laufzeit des Fixzinses - und je länger die damit verbundene Zinsabsicherung - desto höher ist auch der aktuelle Einstiegszins für den Kreditnehmer.

Ist ein fixer Zins vereinbart, so ist eine vorzeitige Kreditrückzahlung - unter Einhaltung einer vertraglichen Kündigungsfrist - jederzeit möglich. Erfolgt die Kreditrückzahlung jedoch innerhalb einer Fixzinsperiode, so kann das Kreditinstitut eine Pönale von bis zu 1% des rückgeführten Kreditbetrags als Entschädigung verlangen.

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