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Starke Preisanstiege bei billigen Wohnungen

Der von der Maklerkette RE/MAX Austria veröffentlichte Gesamtüberblick über den österreichischen Wohnungsmarkt zeigt im 1. Halbjahr 2017 eine preisliche Aufholjagd bei günstigen Objekten. Im Schnitt kostete in den ersten 6 Monaten 2017 eine typische Eigentumswohnung bundesweit 190.603 EUR. Das sind um 35,9% mehr als noch vor 5 Jahren und +6,6% im Jahresvergleich. Wesentlich stärker ist die Preisdynamik im billigsten Viertel des Wohnungsmarktes. Jede 4. Wohnung kostete im 1. Halbjahr 2017 weniger als 113.975 EUR. Das ist die Spielwiese einer großen Anzahl neuer Immobilieninvestoren bzw. von Single-Haushalten, die erstmals Wohneigentum schaffen. Die enorme Nachfrage nach Wohnungen im unteren Preissegment treibt die Preise: Der Wertanstieg lag in den vergangenen 5 Jahren bei 50% und im Jahresvergleich zuletzt bei 9,5%. Hingegen unterliegt das teuerste Viertel aller Wohnungen im 1. Halbjahr 2017 einer gemächlicheren Preisdynamik. Das lässt sich sehr gut anhand der Quadratmeterpreise illustrieren:  

Das unterste Viertel aller Quadratmeterpreise beginnt unter 2.183 EUR und das oberste bei 3.887 EUR. Damit wurde die Bandbreite der Preise tendenziell geringer. Während die Preise im untersten Viertel im 1. Halbjahr nämlich um 9,3% stiegen, lag das Plus beim teuersten Viertel mit 4,5% weit darunter.  

Wien ist anders  

Die zuvor beschriebenen Tendenzen betreffen jenes Spektrum an Wohnungen, das für Normalverdiener noch in irgendeiner Form erschwinglich ist. Aber im Luxussegment herrschen eigene Gesetze. Dieses ist u.a. auch in der Wiener Innenstadt, sprich im 1. Bezirk, angesiedelt. Laut neuem Wohnungsatlas von Otto Immobilien sind in den letzten 6 Jahren die Wohnungspreise im 1. Bezirk im Mittelwert um 4,93% p.a. gestiegen. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis der vergangenen 12 Monate betrug 12.604 EUR und im Schottenviertel waren es sogar 32.094 EUR. Trotzdem ist die Nachfrage ungebrochen stark und laut Otto Immobilien ist das Transaktionsvolumen im 1. Bezirk in den vergangenen 2 Jahren um 20% gestiegen.

Fazit: Ähnlich wie in der Automobilbranche und auch in anderen Branchen verlagert sich am Immobilienmarkt die Nachfrage weg vom mittleren Preissegment hin zu den unteren und oberen Preisenden. Luxuswohnungen und Billig-Apartments sind stark nachgefragt.

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