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Nur jeder zweite Österreicher verfügt über Wohneigentum

Die durchschnittliche Wohneigentumsquote liegt in Europa bei 70%. In Österreich hingegen ist sie mit 49% deutlich darunter und belegt damit den viertletzten Platz. Quer durch Europa ist infolge niedriger Zinsen ein Trend zu mehr Wohneigentum erkennbar – nicht so in Österreich. Hier wagen immer weniger den Schritt ins Eigentum. Lag bei den jungen Haushalten in den frühen 80er-Jahren noch der Eigentums-Anteil bei 28%, so sind es heute unter 18%. Auffallend niedrig ist die gesamte Wohneigentumsquote in Wien, wo gerade mal jeder Fünfte in den eigenen vier Wänden wohnt. Das liegt zum einen an den hohen Immobilienpreisen, aber auch am großen Angebot an sozialem Wohnbau. Gemeindewohnungen sind einfach günstig.

Darüber hinaus gibt es in Österreich einen strengen Mieterschutz. Wer beispielsweise über ein unbefristetes Mietverhältnis verfügt, ist faktisch unkündbar. Gleichzeitig sind Haus- und Wohnungseigentümer verstärkt Opfer der Bürokratie. Immer mehr bau- und feuerpolizeiliche Vorschriften sind zu beachten. Das kann mitunter bei erforderlichen Investitionen sehr teuer werden. Darüber hinaus ist im Falle von Hausbesitz regelmäßige Instandhaltung und Gartenpflege ein gewisser Schutz vor ansonsten drohenden Streitigkeiten unter Nachbarn. Das kostet alles Geld.

Ist Wohneigentum langfristig besser als Miete?

Auf der anderen Seite wird denen, die über kein Wohneigentum verfügen, vom Sozialstaat viel geboten. Mindestsicherung, Mietzinsbeihilfen, diverse Gebührenbefreiungen und Ermäßigungen – das alles können diejenigen bekommen, die faktisch besitzlos sind. Umso wichtiger ist deshalb eine intelligente Anschaffung von Wohneigentum, um die mit der Miete verbundenen Vorteile aufzuwiegen.

Wer beim Kauf einer Wohnung oder eines Hauses auf Umgebung und Nachbarschaft, zukünftig anfallende Sanierungsarbeiten, Rücklagen und ein mögliches Servitut achtet, kann sich bereits jede Menge Ärger ersparen. Unter diesen Voraussetzungen und im Falle der passenden Finanzierung wird jemand mit den eigenen vier Wänden viel Freude haben. Die aktuellen Niedrigzinsen laden regelrecht dazu ein diesen Schritt zu wagen. Denn selbst langjährige Fixzinskredite auf 15 bis 30 Jahre sind zwischen 1,75 und 3% p.a. erhältlich. Das sind historisch betrachtet perfekte Rahmenbedingungen. Somit ist auch in unseren Breiten intelligent organisiertes und gut durchkalkuliertes Wohneigentum die bessere Alternative zur Miete, deren Höhe im Einklang mit der Inflationsrate ansteigt.

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