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Macht Zinsabsicherung Sinn?

Zinsabsicherung ist ein wichtiges Thema, das in den Überlegungen manchmal zu kurz kommt. Dabei geht es aber um Schutz vor einem Risiko, das in extremen Szenarien sogar existenzbedrohend werden kann. Zwar leben wir derzeit in einer Phase historisch niedriger Zinsen, doch es gibt keinerlei Garantie darauf, dass diese nicht eines Tages endet. Zwar erscheint es unwahrscheinlich, dass sich die Europäische Zentralbank (EZB) von heute auf morgen von ihrer expansiven Geldpolitik verabschiedet, doch man muss weiter in die Zukunft blicken. Spätestens bis 2020 erwarten die meisten Experten die ersten Leitzinsanhebungen der EZB. Und es reicht schon ein Blick auf die vergangenen 11 Jahre um zu wissen - eine Absicherung macht Sinn!

Während der geläufige Indikator für variabel verzinste Immobilienkredite, der 3-Monats-Euribor, aktuell bei -0,331% liegt, betrug der historische Durchschnitt der vergangenen 11 Jahre 1,35% (per Ende Juli 2017). Darauf 1,50 Prozentpunkte Bankenmarge aufgeschlagen, ergibt Kreditzinsen von 2,85% p.a. 15jährige Fixzinsbindungen sind aktuell bonitätsabhängig zwischen 2 und 2,50% p.a. erhältlich und auf 20 Jahre sind noch immer zwischen 2,40 und 2,875% p.a. möglich. Blickt man noch weiter in die Vergangenheit zurück, so leuchtet es ein, dass Zinsabsicherungen teilweise sogar ein „Muss“ sind. Anfang der 90er-Jahre lagen nämlich die Immobilienkredit-Zinsen zwischen 8 und 10% p.a.! Je geringer Einkommen und Reserven sind um höhere Zinsen abzufedern, desto mehr sollte an eine Zinsabsicherung gedacht werden. Mit zunehmender Risikoaversion und Länge der Laufzeit machen Fixzinskredite mehr und mehr Sinn.

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