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Günstiger Wohnen dank Baurecht

Alleine 2016 stiegen in Bregenz laut Immobilienpreisspiegel des Fachverbands der Immobilien- und Vermögenstreuhänder die Baugrundpreise im Schnitt um 8,2% auf 493,8 EUR pro m². Nach weiteren Preisanstiegen 2017 sollten heuer gemäß Prognose einer großen Immobilienmaklerkette die Baugrundstückspreise im Schnitt um 6,3% steigen.

Für Bauträger stellen die hohen Baugrundstückspreise bereits eine große Herausforderung dar. Sie beschneiden ihre Margen und drängen sie zunehmend in das weniger preissensible Luxussegment, was dann Neubaupreise jenseits der 5.000 EUR pro m² zur Folge hat.

Warum das Baurecht zu leistbarem Wohnraum beiträgt  

Um diesem Preisanstieg zu entgehen, kann das sogenannte Baurecht Abhilfe leisten. Dabei „pachtet“ ein Bauträger oder privater Häuselbauer auf 99 Jahre ein Grundstück, um darauf ein Gebäude zu errichten. Der Grundstückseigentümer bekommt als Gegenleistung einen jährlichen Baurecht-Zins von beispielsweise 3% p.a. Am Ende der Laufzeit geht dann das errichtete Gebäude gegen eine angemessene Entschädigung in das Eigentum des Grundstückseigentümers über. Als Baurechtsgeber kommen die Österreichischen Bundesforste, kirchliche Einrichtungen, Gemeinden oder Landwirte in Frage, die ohne  ihre Grundstücke verkaufen zu müssen, einen Baurechtszins erhalten. Je nach Grundstückspreis und Baukosten können durch das Baurecht die Ausgaben zur Schaffung von Wohnraum maßgeblich reduziert werden. Alle Beteiligten, vom Grundstückseigentümer bis hin zum Wohnungskäufer haben durch das Baurecht einen Vorteil. Auch finanzierende Banken können mit Baurechten gut umgehen und können sich im Grundbuch hypothekarisch absichern.

Baurechte können auch bei Anlageimmobilien zum Einsatz gelangen. Anbieter von Bauherrenmodellen oder parifiziertem Wohnungseigentum optimieren damit die Renditen, zumal die regelmäßigen Zahlungen für das Baurecht von der Steuer abgesetzt werden können.

Um Wohnen wirklich signifikant leistbarer zu machen, sollte aber an vielen Stellschrauben gedreht werden. So kann eine günstige Finanzierung mit langer Laufzeit die monatliche Ratenbelastung senken und Niedrig-Energie-Häuser helfen, die laufenden Strom- und Heizkosten im Zaum zu halten, während eine standardisierte Modul-Bauweise dazu beiträgt, die Baukosten zu senken.

zum Immobilienpreisspiegel des Fachverbands der Immobilien- und Vermögenstreuhänder

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